Norwegen 🇳🇴 – Tag 7

Jetzt müssen wir uns schon wieder trennen ☹️

Unser letzter gemeinsamer Tag hat mit einem guten Frühstück in einem netten, kleinen Café gleich um die Ecke von unserer Unterkunft begonnen

Durch das Hanseviertel Bryyggen ging es Richtung Trollmuseum.

Dort haben wir gleich ein Jobangebot bekommen 🤣

Susi frisch verliebt – sorry Harald
merke:bei Trollen braucht man 2 Finger zum Nasenbohren 🤣

Bis zur Abfahrt vom Flughafenbus war noch etwas Zeit für Souvenir – Shopping für die Daheimgebliebenen und wir mussten unbedingt noch einmal Fischsuppe essen gehen.

Hier gibt’s die beste Fischsuppe in ganz Bergen
Für schlappe 150 Mio zu haben 😅

Dann haben sich unsere Wege wieder getrennt

Sonja Reiseabschluss:

Susi hat schon wieder so große Sehnsucht nach der Schule, dass sie in Norwegen bleibt um ein paar wahnsinnigen Radfahrern einen Stempel ins Mitteilungsheft zu drücken.

Ich hab meinen Rucksack für die Reise verpackt – ab zum Flughafen und bin, mit Zwischenstopp in Amsterdam, gut in Wien gelandet. Jetzt warte ich auf den Zug nach Hause.

Die ÖBB hat dann kurzfristig meinen Zug zwischen Flughafen und Hauptbahnhof gestrichen 😱, hab es gerade noch rechtzeitig gesehen und fahre jetzt mit 3x umsteigen nach Hause (kann in Meidling in den ursprünglich geplanten Zug einsteigen 🤦‍♀️). Deshalb ist der Adrenalinlevel wenigstens so hoch, dass ich auf dem Weg heim nicht einschlafe und den Ausstieg verpasse 🤣

Keine Ahnung ob ich heute noch nach Hause komme – der Zug ist endgültig gestrichen, nach St. Valentin komme ich nicht mehr, der Zug nach Linz hat 1,5h Verspätung 🫣 und dort darf ich dort nochmal 2h auf den Anschluss nach Hause warten.

Update 2:02 – jetzt haben wir so viel Verspätung, dass ich nur mehr 1h in Linz warten muss 😅

Update 3:22 – stehen seit 1h am Bahnhof in St. Pölten, langsam wird es knapp mit dem Anschluss heim.

5:14 Linz – Schienenersatzverkehr nach Hause, aber es gibt keinen Busfahrer dafür, das totale Chaos

6:30 bin ich endlich zu Hause in Ernsthofen 🥳

Susi bleibt in Bergen:

Sonja fliegt heute ja wieder heim, ich darf noch in Norwegen 🇳🇴 bleiben (Ich sag nur:Augen auf bei der Berufswahl 🤣). ich raste jetzt meine Knie aus und fahre dann weiter nach Flam zum Checkpoint des tcr#12, ein RadRENNEN, bei dem ca 400 in Trondheim starten und sich bis Kalamata in Griechenland durchkämpfen. ich bin Volunteer beim Checkpoint – freu mich schon drauf. wens interessiert, das ist der Link zum TCR:

https://www.lostdot.cc/race/tcrno12

Harald hat Startnummer 116

Danke, dass ihr uns wieder begleitet habt – es war zauberschön

Norwegen 🇳🇴 – Tag 6

Ruhe- und Reisetag

Nach einem köstlichen Frühstück mit Kanelsnurr (geflochtene Zimtschnecke 😋) auf der Terrasse unseres Hotels haben wir uns die Zeit bis zur Abfahrt des Zuges in Geilo mit shoppen vertrieben

Das hat bei uns „Shopping Queens“ allerdings nicht lange gedauert 🤣

Der Zug hatte dann leider auch noch 30 Minuten Verspätung, weil die Schienen auf der Strecke aufgrund der Hitze verbogen waren – das hatten sie glaube ich noch nie in Norwegen, sonst müssen sie immer eher den Schnee von den Schienen wegscheren.

Die Zugfahrt durch die norwegische Landschaft war dann aber ein großes Highlight – Berge, Wasserfälle, Fjells, der Hardangerjøkulen von der anderen Seite – es gab immer Neues zu sehen 🤩

die halbe Stunde Verspätung haben die Norweger aufgeholt. wir waren super pünktlich in Bergen. Vielleicht sollte die ÖBB Schulungen bei der norwegischen Bahn machen.

haben uns dann gleich einmal ins Getümmel des Fischmarktes in Bergen geworfen und uns eine Fischsuppe und einen Eintopf mit einem Fisch der Bacalao heißt geteilt. Natürlich mit einem Rundstykker.

Ganz ohne Bewegung hat Sonja es dann doch nicht geschafft und ist am Abend noch schnell auf den Fløyen gegangen. Hier hat man eine wunderschöne Aussicht über den Fjord.

Hardangervidda 🇳🇴 – Tag 3

Nach einer etwas unruhigen Nacht (merke: ein Bach neben dem Zeltplatz ist zwar super zum Waschen, aber wenn es die ganze Nacht plätschert, schläft man nicht besonders) sind wir wie die Gazellen aus dem Zelt gehüpft. Okay ehrlicherweise wie unbeholfene Nilpferde rausgerollt 😉.

Tag 3 und es tut schon alles weh, wir haben schon überlegt ob die nächsten Urlaube arztbetreute Kreuzfahrten werden sollen 🤔.

Das haben wir schnell verworfen und uns auf den Weg nach Litlos gemacht. Zuerst noch bei bewölktem Himmel, kurz vor unserem Ziel hat es dann aber aufgerissen.

In Litlos haben wir uns dann ein verspätetes Frühstück/Mittagessen gegönnt

Und unsere Liebsten auf den neuesten Stand gebracht. Dank ⭐️ link – an alle die uns eventuell einen Kommentar hinterlassen wollen – Achtung Elon liest mit 😉

Gut gestärkt haben wir uns auf den Weg gemacht. Es gibt laut unserem Tourenführer zwei Varianten – wir wollten die nach Torehytten nehmen und heute in einem kuscheligen, bequemen Bett schlafen. Dieser Weg ist aber nicht angeschrieben und auch der Hüttenwirt hat ihn nicht gekannt.

Somit mussten wir den anderen Weg gehen, der zwar sehr schön war, aber den Nachteil hatte, dass wir wieder ca. 29km bis zur Hütte gehabt hätten.

Hier hätte man definitiv „Herr der Ringe“ auch drehen können.

24km haben auch gereicht und wir haben wieder ein schönes Plätzchen gefunden (heute allerdings erst nach längerem Suchen)

Kurz war die Stimmung etwas down heute, weil wir uns schon so auf das Bett gefreut hatten, aber nach einer guten Suppe und einem Stück Junior Schokolade schaut die Welt schon wieder besser aus

Morgen schlafen wir ganz sicher in einem Bett.

Hardangervidda 🇳🇴Tag 2

Mit einer super Aussicht aus dem Zelt starten wir heute wieder in einen regenfreien, kurze Hose-Tag😊

Die Stecke war wieder wunderschön und auch das Furten war dieses Mal recht entspannt. Die Flüsse haben so wenig Wasser, dass wir über die Steine gehen konnten, ohne dass wir die Schuhe ausziehen mussten.

An manchen Stellen gab es dann auch Brücken (einige werden nur im Sommer aufgestellt, die Hängebrücken gibt es das ganze Jahr -eine ziemlich wackelige Geschichte .

Unser erstes Ziel war heute Hellevassbu, eine Hütte vom DNT, dem norwegischen Alpenverein. Hier haben wir uns eine Suppe gekocht und Susi hat ein kleines Powernapping gemacht (war super lässig), damit wir das letzte Stück unserer heutigen Etappe in Angriff nehmen konnten.

Bei der Hüttenwirtin haben wir uns gleich über das Wetter der nächsten Tage erkundigt – schaut gut aus ☀️

Das Powernapping war super und so sind wir relativ gut weitergekommen. Gottfried hat ja gemeint wir sollten besser wellnessen in Norwegen, deshalb hat Sonja sich eine Moorpackung gegönnt (#wellnessen).war aber suboptimal ,weil das versaute Kapperl,der Rucksack und die Jacke mussten gewaschen werden. Hatte aber auch etwas Gutes,weil Rucksackpause (#endgegnerschlägtwiederzu).

Waren heute voll fleißig-fast 29km mit den schweren Dingern am Buckel -haben wieder einen genialen Zeltplatz gefunden und pflegen jetzt unsere Wehwehchen.

Zuerst ein erfrischendes Bad im Bach (kommt vom Schneefeld herunter -ist also ziemlich 🥶.Das mit dem Waschen funktioniert viel besser als am Lysefjord, da ist immer ein See oder Bach. außerdem wird man in der Sonne ☀️ super schnell trocken.

Morgen schauen wir,ob wir am Abend einen Platz in der Hütte kriegen-unser Kreuz braucht ein bisschen Erholung.

One Kopp – auf der Heimreise von Island

Von unserem Quartier ( danke Susi noch einmal für die super Organisation 😘) war es heute nur ein 10 Minuten Fussmarsch bis zum Flughafenbus. Unglaublich wie viele Menschen in Island Urlaub machen und scheinbar fahren die meisten noch immer Samstag-Samstag.

Wir haben wieder ewig bei der Gepäckaufgabe und beim Security Check gebraucht und gerade noch Zeit vorm Boarding gehabt, um uns was zu essen zu kaufen. Bin gespannt, ob wir dieses Mal pünktlich sind.

See you soon

Zwischenzeitlich haben wir dann nicht gewusst, ob wir heute noch heimkommen 🤣

Im Süden war dann wieder schlechtes Wetter – in München hat es geregnet 😝, aber sind wir ja jetzt gewohnt.

Das war’s- ich hoffe wir haben wuch ein bisschen mitnehmen können auf unserer Reise.

Fazit:

Island ist bei jedem Wetter eine Reise wert

Keine Ahnung wie man diese Sprache jemals lernen kann 🤪

Es hat schon was, wenn es nicht finster wird

Daheim kommt einem alles so günstig vor (sogar der Benzinpreis)

Ich bin froh, dass wir die Strecke nach dem Lauf zurückgewandert sind – sonst hätte ich die schöne Landschaft nicht so genießen können

Danke an Judith und Gottfried für euren Support – war ein großer Ansporn ins Ziel zu kommen (der Sandsturm und der Wind haben mir schon sehr schwer zugesetzt)

Judith – großer Respekt, dass du die Wanderung mit dem schweren Rucksack so bravourös gemeistert hast (ich weiß wie gerne du wandern gehst) – jetzt sind aber eh 10 Jahre Zeit bis zu meinem nächsten Runden Geburtstag 🤣

(@ Pauli: bei der nächsten mehrtägigen Wanderung müssen wir dich mitnehmen, komischerweise hat Judith gemeint, dass es mit dir lustiger wäre)

Danke an alle, die mich im Vorfeld so unterstützt haben (von du rockst das bis du spinnst 😝), an Gottfried im speziellen- die Vorbereitung war doch sehr zeitintensiv.

Wir hatten wahnsinniges Glück bei der Wanderung- es war einfach perfekt. ☀️☀️

Aber am wichtigsten- Danke Susi für alles, Quartiere, Busse,… war alles perfekt organisiert. Ich kann dir gar nicht genug dafür danken, dass du das für mich gemacht hast ❤️ – ich wünsche dir, dass das Wetter bei dir auch noch besser wird und du den Kampf gegen den Rucksack gewinnst 😘

One Kopp in Island (11) – Freitag

Unser letzter Tag 😢

Heute hat sich das Wetter wieder von seiner besseren Seite präsentiert, was das Sightseeing um so viel angenehmer macht ☺️.

Wir sind gleich in der Früh aufgebrochen (ab 15:00 war wieder Regen angesagt). Cool war die Fahrt durch den Tunnel unterm Meer

Hat uns ausserdem 60km Fahrt erspart

In Fossatun haben wir heute das Kinderprogramm absolviert und etwas über Trolle gelernt.

Ein Wasserfall darf natürlich auch nicht fehlen ☺️

Weiter nach Deildartunguhver – zur produktivsten heißen Quelle Islands. Seit den 50er Jahren werden sämtliche Neubauten nur mehr mit dem Wasser der heißen Quellen beheizt – ziemlich cool eigentlich 😎

Auf dem Weg haben wir dann auch noch Freundschaft mit einem Islandpferd geschlossen (okay den Löwenzahn hat es verweigert 😋)

Vielleicht war’s aber auch der Elektrozaun, der das Pferd fern gehalten hat 🤣

Schon stand der nächste „Foss“ auf dem Programm (sogar gleich 2 in einem) Hraunfossar und Barnafoss liegen gleich unmittelbar hintereinander

Am Rückweg haben wir dann beschlossen noch einmal in Thingvellir vorbeizufahren (lag direkt am Weg – da hat es bei der Golden Circle Tour so geschüttet)

Heute waren dafür ein paar mehr Touristen dort

Um 15:09 hat es dann zu regnen begonnen, aber erstens egal, weil so leicht, dass uns das gar nicht mehr stört und zweitens waren wir schon am Weg zurück zum Auto.

Kleiner Funfact nebenbei:

Gottfried würde in Island Gottfried Gottfriedsson heißen

Zum Abschluss (nachdem wir das Auto zurückgebracht hatten) waren wir noch in der FoodHall am Hafen

@ Rinners: es gibt sie immer noch 😋

Morgen geht’s nach Hause – mit einem lachenden und einem weinenden Auge, freuen uns schon auf Daheim, hätten es aber noch etwas ausgehalten hier.

One Kopp in Island (10) – Donnerstag

Gottfried hat gemeint, es reicht wenn ich schreibe, dass es den ganzen Tag geschifft hat – ganz war es aber auch nicht so 😝

Heute war der Plan den Süden mit dem Auto zu erkunden.

Wir haben in der Früh das Auto zu Fuss abgeholt (da hat es noch nicht geregnet) – wenn man Insta-Photos ohne Touris machen will, sollte man um 8:00 durch Reykjavik spazieren

Haben dann auch noch ein gratis Upgrade bekommen und jetzt fahren wir mit einem Kia Ceed statt einem Rio ☺️. Und auf ging’s Richtung Vik im Süden.

Wenn euch jemand sagt, dass es im Süden immer schöner ist, glaubt das ja nicht 🤣. Der Plan war bis Vik durchzufahren und am Weg zurück die ganzen Stopps zu machen. Als wir am Skogarfoss vorbeigefahren sind, haben wir uns dann aber doch entschieden gleich stehenzubleiben, da das Wetter gerade etwas besser war (es hat nur ganz leicht geregnet)

Hier startet auch die Wanderung auf den eyjafjallajökull, die wir vor 4 Jahren gemacht haben.

Beim zurückfahren war es dann so am Skofarfoss

Weiter nach Vik zum schwarzen Strand von Reynisfjara

Nächster Stopp sollte eine sehr einsame Lagune zum aufwärmen werden (10 Minuten Fußmarsch in eine Schlucht), auf dem Weg dorthin hat es uns aber dann so eingewaschelt, dass wir umgedreht haben – die Aussicht nach dem heißen Bad in die waschelnassen Sachen zu schlüpfen war nicht sehr einladend. Okay es war auch nicht fein mit dem nassen Zeug im Auto zu sitzen, aber wenigstens warm 😂.

Den Rest unserer Stopps haben wir dann bleiben lassen und sind wieder zurück nach Reykjavik gefahren.

Morgen geht’s in den Westen, schauen wir mal wie es da wettertechnisch ausschaut, weil das war angeblich nur leichter Regen 🤣

One Kopp in Island (9) – Mittwoch

In der Früh waren wir dann doch froh über unser Bett im Warmen

Irgendwo da unten ist Gottfried‘s Zelt

Das Wetter war genau wie beim Lauf (schade, hätte gern gesehen, wie es ganz oben ist ☹️). Aber kann man leider nicht ändern, also Turtles rauf und los geht’s.

Ja, es war kalt und extrem windig heute

Der Nebel hat sich dann verzogen, aber der Wind ist geblieben. Ohne unsere Rucksäcke wären wir wahrscheinlich davongeflogen 🌪️

Das müssen sie noch ein bisschen üben 🤣, war aber auch nicht so einfach mit den eisigen Fingern

In Landmannalaugar angekommen, gab es dann endlich was ordentliches zu essen – natürlich Nudeln 😝

Abschluss war dann ein entspannendes Bad im Hot Pot – das wärmt ordentlich auf

Mit dem Bus sind wir dann 4 Stunden zurück nach Reykjavik gefahren (2 davon auf Schotterpisten – da hilft die beste Federung nichts).

Unser Quartier für die restliche Zeit hier war nur einen kurzen Fussmarsch vom Busbahnhof entfernt und nach einem guten Abendessen und einer warmen Dusche fühlt man sich gleich wie neu (liegt vielleicht auch daran, dass wir die schweren Rucksäcke los sind).

Und weil wir heute nur knapp 10km gegangen sind und es sowieso nicht dunkel wird, hab ich mich dann um halb 10 noch aufgemacht unser zurückgelassenes Gepäck aus dem letzten Quartier zu holen.

Es ist hier jetzt 22:00

Ab morgen haben wir dann ein Auto und werden Islands Süden erkunden.

One Kopp in Island (8) – Dienstag

Nachdem in der Früh die Wettervorhersagen geteilter Meinung waren und wir heute Abend oben am Berg schlafen, haben wir spontan versucht, Plätze in der Hütte zu ergattern. Der nette Warden vom Schwanensee hat raufgefunkt und uns die letzten zwei freien Plätze reserviert ☺️.

Ab dann ging’s bergauf – ich bin echt froh, dass der Lauf in die andere Richtung gegangen ist, nach 35km wär ich da nicht mehr raufgelaufen 🤣

Hier oben ging es dann auch mit den heißen Quellen los (das stinkt vielleicht – wie damals die Badefahrten nach Bùk 🦨)

Bei der Hütte angekommen gab es erst einmal was ordentliches zu essen (natürlich Nudeln 🤣)

Es war dann so warm, dass wir uns schon gefragt haben, ob es sinnvoll war so viel Geld für die Hütte auszugeben

Wir haben den ganzen Nachmittag in der Hitze auf der Terrasse Karten gespielt und uns fast einen Sonnenbrand geholt
Gottfried‘s Zeltplatz – der wollte nicht mit uns in der Hütte schlafen
Da kommt die Heizung für die Hütte her
Abendstimmung

Morgen ist unsere letzte Etappe nach Landmannalaugar und dann zurück mit dem Bus nach Reykjavik

One Kopp in Island (7) – Montag

Auch heute wieder ein perfekter Tag zum wandern.

Ich weiß jetzt, warum man in den Hütten keinen Platz bekommt – es gibt auch hier so eine Art Halbpensionswanderer, denen das Gepäck und Essen und alles mit riesengroßen Geländewagen samt Anhänger nachgeführt wird. Da steht man schon fast ein bissl neidisch daneben mit seinem 14kg Rucksack

Aber hätte eh nix gebracht, die sind alle in die andere Richtung unterwegs.

Nach einer warmen Suppe zum Frühstück ging es auf Richtung Schwanensee (wie wir aber bereits wissen, gibt’s da keine Schwäne)

Anfangs hatten wir gar keinen Wind und die Sonne war schon ziemlich warm für Island.

Meine Füsse waren heute auch schon wieder fast die Alten (bergauf war ich aber schon noch eine ziemlich lahme Schnecke 🐌, glücklicherweise waren es heute nicht so viele Höhenmeter)

Da ist man mitten im nirgendwo und dann gibt es Straßenschilder 🤔
2/3 für heute geschafft

Die Landschaft ist dann auch wieder grüner und hügeliger geworden

Nach einer letzten Furt sind wir dann am Ziel unserer heutigen Etappe in Alftavatn angekommen. Ein wunderschöner Zeltplatz am See, ein warmes Abendessen im Cafe und ein „richtiges“ Bier für Gottfried (das hatte 4,4%, sonst bekommt man hier nur 2,4 😱). Und er hatte auch noch das Glück die allerletzte Dose zu ergattern ☺️. Ein schöner Abschluss eines wunderbaren Tages.

Wettervorhersage für morgen ist auch nicht so schlecht, da geht’s nach Hraftinnusker (bitte nicht fragen, wie man das ausspricht 🤣)

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