Hardangervidda Tag 5🇳🇴

heute müssen wir euch 2 Tagesberichte schreiben, weil, ja, die Gerüchte stimmen-wir haben uns getrennt

zuerst der von Susi :

ich wollte es ja nicht wahrhaben (obwohl sowohl der Orthopäde als auch meine Physiotherapeutin Warnungen ausgesprochen haben) , aber mein Knie hält so lange Belastungen ohne Pause nicht aus. daher haben wir gestern beschlossen- wie bereits beschrieben – dass Sonja die Etappe fertiggeht und ich zum Parkplatz gehe. gegendmäßig voll der Hammer, knietechnisch gesehen suboptimal , weil steile Stufen hinauf und hinunter. zum Glück waren es nur knapp 4km.

die muss ich jetzt einmal wegstellen 😭😭

dort habe ich vergeblich auf den Norweger gewartet, also hab ich einfach die Nächsten angequatscht, die vom Berg herunter sind. das nette Paar aus Tschechien hat mich dann die beindruckende Bergstraße zum Ovre Eidfjord hinunter gebracht und dort habe ich den Bus Richtung Geilo genommen. Sonja ist 3 Stationen später zugestiegen.

Sonja‘s Tagesbericht

Bin um 7:00 gestartet, damit ich spätestens um 12:00 in Garen bin. Weil der Weg heute nur 14,6km war, hab ich gleich einmal einen Umweg zum Parkplatz gemacht – wollte schauen wo Susi hingeht

Somit gleich am Anfang 1,5km und 150hm Umweg – hab dann den richtigen Weg gefunden und gleich überlegt, ob ich wieder zum Parkplatz gehe. Bis zur Brücke über den Berdolo ein einziger Sumpf, Markierungen heute kaum vorhanden – aber auf der anderen Seite ist es dann wieder richtig schön geworden

Den Hardangerjokulen immer im Blick hab ich mich dann an den Abstieg Richtung Garen gemacht, leider war die Markierung auf dieser Seite nicht besser und ich hab die Abzweigung verpasst.

Bin dann fast bis Liset runter wo ich auf die Langlaufpiste Richtung Garen gestossen bin. Die war dann nach ca. einem Kilometer zu Ende 🫣. Aber es gab einen „Weg“ weiter der mich wieder zu einem markanten Weg geführt hat. Der ist dann aber wieder 250hm nach oben und ich war fast wieder dort, wo ich die Abzweigung verpasst hab

Bin dann aus lauter Frust querfeldein in der vermuteten Richtung vom Weg nach Garen gegangen, was mich im Hochmoor fast meinen Schuh gekostet hat 😅

Irgendwo bei der Hütte wäre die Abzweigung gewesen

Bin um 14:00 in Garen angekommen, um 14:26 war der Bus mit Susi da – perfektes Timing würde ich sagen 🤣

Somit Entwarnung – wir sind wieder vereint

In Geilo (ja das schreibt man wirklich so, aber die Norweger sprechen es anders aus) haben wir uns ein Quartier besorgt mit Restaurant im Haus, damit Susi nicht mehr gehen muss (obwohl Liftfahren ist auch nicht so ihre Sache – das Konzept Durchlader hat sie nicht ganz verstanden).

Sonja hat nach dem Essen noch ein bisschen Geilo erkundet, weil es im Zimmer vor lauter Hitze kaum auszuhalten ist (wer braucht schon eine Klimaanlage in Norwegen 🤦‍♀️)

Um 20:00 steht die Sonne noch so hoch hier
Im Hintergrund das Geilolia Skiresort 😉

Morgen geht’s dann mit dem Zug nach Bergen weiter.

Hardangervidda 🇳🇴-Tag 4 (Montag)

Unser Zeltplatz war heute genial, wir haben voll weich geschlafen und die Mücken haben uns auch in Ruhe gelassen, vielleicht, weil wir das Zelt viel Mückenspray eingesprüht haben. Außerdem ziehen wir uns auch den Schlafsack uber den Kopf, weil finster wird es nie – die Stirnlampe haben wir noch nie gebraucht.

die Sonne 🌞 hat auch wieder von der Früh weg gescheint – das Wetter ist sensationell, auch das Regengewand und die warmen Sachen hätten wir uns sparen können. dadurch fällt mein big fail nicht auf:ich hab zur Abreise schon meine lange Wanderhose angehabt und hab aber dann doch die kurze angezogen, weil es so heiß war. die lange hab ich dann aber nicht eingepackt 🙀 – wurscht, weil die wäre eh zu warm.

vom Zeltplatz gings dann ca. 5km bis zur nächsten Hütte durch unglaublich viel Gestrüpp – eine Machete wäre super gewesen. ich hab im Dschungel eine meiner Trinkflaschen verloren 😭

bei der Hütte Hadlaskad haben wir uns Nudeln gekocht, das ewige Packerlsuppenesen ist auch nicht so prickelnd.

dann gings weiter bis zur Hütte Hedlo – das war bis jetzt eine der schönsten Strecken : oben Felsplatten als Weg und unter uns ein blauer Fluss mit viel Grün. in der Hütte haben wir uns Waffeln mit sour cream (susi) und Marmelade (Sonja) gegönnt – soulfood – haben wir gebraucht, weil mein Knie, das schon die letzten Tage Schwächen gezeigt hat, endgültig aufgegeben hat. Außerdem ist jetzt auch das andere beleidigt, wahrscheinlich wegen der Fehlbelastung.

die letzten 5 km waren dann eine einzige Quälerei, aber wir habens bis in die Hütte vivalid  geschafft. obwohl Hütte kann man das nicht nennen, das ist eine Luxusherberge – heißes Wasser zum Duschen und am Abend ein 3 Gänge Menü bei Kerzenschein. wir sind heute richtige Halbpensionswanderer.

ab morgen ist nur mehr ein Kopp auf Tour – Sonja geht die Etappe nach Liseth. ich werde mich die 5km zum Parkplatz schleppen, weil gehen kann man das nicht nennen. dort nimmt mich ein netter Norweger mit, den wir heute getroffen haben (ich geh halt 2 Stunden früher weg, damit wir zeitgleich am Parkplatz sind). auf dem Weg nach Geilo gabeln wir Sonja auf und dann sehen wir weiter.

Hardangervidda 🇳🇴 – Tag 3

Nach einer etwas unruhigen Nacht (merke: ein Bach neben dem Zeltplatz ist zwar super zum Waschen, aber wenn es die ganze Nacht plätschert, schläft man nicht besonders) sind wir wie die Gazellen aus dem Zelt gehüpft. Okay ehrlicherweise wie unbeholfene Nilpferde rausgerollt 😉.

Tag 3 und es tut schon alles weh, wir haben schon überlegt ob die nächsten Urlaube arztbetreute Kreuzfahrten werden sollen 🤔.

Das haben wir schnell verworfen und uns auf den Weg nach Litlos gemacht. Zuerst noch bei bewölktem Himmel, kurz vor unserem Ziel hat es dann aber aufgerissen.

In Litlos haben wir uns dann ein verspätetes Frühstück/Mittagessen gegönnt

Und unsere Liebsten auf den neuesten Stand gebracht. Dank ⭐️ link – an alle die uns eventuell einen Kommentar hinterlassen wollen – Achtung Elon liest mit 😉

Gut gestärkt haben wir uns auf den Weg gemacht. Es gibt laut unserem Tourenführer zwei Varianten – wir wollten die nach Torehytten nehmen und heute in einem kuscheligen, bequemen Bett schlafen. Dieser Weg ist aber nicht angeschrieben und auch der Hüttenwirt hat ihn nicht gekannt.

Somit mussten wir den anderen Weg gehen, der zwar sehr schön war, aber den Nachteil hatte, dass wir wieder ca. 29km bis zur Hütte gehabt hätten.

Hier hätte man definitiv „Herr der Ringe“ auch drehen können.

24km haben auch gereicht und wir haben wieder ein schönes Plätzchen gefunden (heute allerdings erst nach längerem Suchen)

Kurz war die Stimmung etwas down heute, weil wir uns schon so auf das Bett gefreut hatten, aber nach einer guten Suppe und einem Stück Junior Schokolade schaut die Welt schon wieder besser aus

Morgen schlafen wir ganz sicher in einem Bett.

Hardangervidda 🇳🇴Tag 2

Mit einer super Aussicht aus dem Zelt starten wir heute wieder in einen regenfreien, kurze Hose-Tag😊

Die Stecke war wieder wunderschön und auch das Furten war dieses Mal recht entspannt. Die Flüsse haben so wenig Wasser, dass wir über die Steine gehen konnten, ohne dass wir die Schuhe ausziehen mussten.

An manchen Stellen gab es dann auch Brücken (einige werden nur im Sommer aufgestellt, die Hängebrücken gibt es das ganze Jahr -eine ziemlich wackelige Geschichte .

Unser erstes Ziel war heute Hellevassbu, eine Hütte vom DNT, dem norwegischen Alpenverein. Hier haben wir uns eine Suppe gekocht und Susi hat ein kleines Powernapping gemacht (war super lässig), damit wir das letzte Stück unserer heutigen Etappe in Angriff nehmen konnten.

Bei der Hüttenwirtin haben wir uns gleich über das Wetter der nächsten Tage erkundigt – schaut gut aus ☀️

Das Powernapping war super und so sind wir relativ gut weitergekommen. Gottfried hat ja gemeint wir sollten besser wellnessen in Norwegen, deshalb hat Sonja sich eine Moorpackung gegönnt (#wellnessen).war aber suboptimal ,weil das versaute Kapperl,der Rucksack und die Jacke mussten gewaschen werden. Hatte aber auch etwas Gutes,weil Rucksackpause (#endgegnerschlägtwiederzu).

Waren heute voll fleißig-fast 29km mit den schweren Dingern am Buckel -haben wieder einen genialen Zeltplatz gefunden und pflegen jetzt unsere Wehwehchen.

Zuerst ein erfrischendes Bad im Bach (kommt vom Schneefeld herunter -ist also ziemlich 🥶.Das mit dem Waschen funktioniert viel besser als am Lysefjord, da ist immer ein See oder Bach. außerdem wird man in der Sonne ☀️ super schnell trocken.

Morgen schauen wir,ob wir am Abend einen Platz in der Hütte kriegen-unser Kreuz braucht ein bisschen Erholung.

Hardangervidda 🇳🇴 Tag 1

Heute gehts von München nach Norwegen. 🇳🇴

wir sind eher die Tee und heiße Schokolade Fraktion – aber gut zu wissen 🤣

wir haben sogar Freundschaftsbänder 😜

sind mit ein bisschen Verspätung in oOslo angekommen – war dann ein bisschen ein Stress zeitgerecht zum Busbahnhof zu kommen, aber alles geschafft. im Bus hatte ich ein bisschen Irlandvibes (5h Fahrzeit) , aber die Norweger haben zum Glück Toiletten im Bus 🤣.

In Haukeliseter haben wir uns mit Gas und Wasser versorgt und sind um halb 8 bei strahlendem Sonnenschein gestartet (ja Mama es scheint die ☀️).

Plan war so lange zu gehen bis wir ein schönes Plätzchen für unser Zelt finden – die Auswahl war groß.

Jetzt liegen wir frisch gebadet (vom nackig baden im See gibt’s keine Bilder – das ersparen wir euch) im Zelt und freuen uns auf morgen, wenn’s dann richtig losgeht.

Es ist jetzt halb 10 und noch immer hell. Sind schon gespannt, ob wir schlafen können.

On our way to Norway 🇳🇴

Endlich wieder einmal gemeinsam unterwegs – unser Ziel :die Süd – Nord Durchquerung der Hardangervidda 🥾

die Vorbereitungen sind abgeschlossen und es ist immer wieder spannend, was man so alles in seinen Rucksack bringt und was man vor allem dann so auf dem Buckel schleppt.

das ist unsere Packliste:

Wie man sieht, sind wir wieder einmal für schlechtes Wetter gerüstet 🌧️.

jetzt gehts einmal mit dem Zug nach München und morgen dann mit dem Flieger nach Oslo.

der Abschied in Amstetten war bewegend. O-ton von Harald um 16.55: „in 5 Minuten bist weg“ 🤣

One Kopp in Irland – das wars

nachdem meine Zeit alleine in Irland vorbei ist (gemeinsam gehts ja tourimäßig noch weiter) , gibts hier einen kleinen Rückblick und zuerst eine Aufzählung der Dinge, die mir eine wunderbare, wenn auch nasse Erfahrung beschert haben. es gibt dabei eine Nummer 1,ab dann gibts keine Reihung mehr.

Platz 1: meine Familie und alle, die mich virtuell begleitet haben.

Danke, dass ihr immer für mich da ward und mich durch die eine oder andere schwierige Zeit gebracht habt. eure Nachrichten, Reaktionen und Telefonate waren so wichtig für mich ❤️

dann hats noch einige Dinge gegeben, die mir das Wanderleben erleichtert haben – Achtung, der folgende Abschnitt enthält Produktplazierungen! ich hab mir gedacht, dass ich alles aufschreibe, damit ich beim nächsten Mal weiß, was gut war und was ich kübeln kann.

mein Zelt (cloudup 2 von naturehike), das mich trocken und sicher durch  alle Gewitter, Stürme und Regenfälle gebracht hat. das 2 Mann Zelt, war ideal für mich und meinen Endgegner (also quasi 1 Frau + Rucksack Zelt)

meine Wanderstöcke von comperdell ( (danke Sonja für das super Geschenk), die vor allem beim Runtergehen (der Endgegner hat immer von hinten angedrückt) und im sumpfigen Terrain (und man glaubt es kaum, da gibts soooo viel davon) wichtig waren – muss zugeben, ich bin eine Stöckewanderin geworden (@sonja :aber keine Halbpensionswanderin 🤣)

meine Wanderschuhe (Lowa Renegade) – war ein bisschen ein Risiko, weil ich sie relativ knapp vorher gekauft habe. haben super gepasst und immer trocken gehalten.

die sind halt jetzt nicht mehr blau, sondern grau 🤣

meine Wanderhose von revolution race – die ist zum Abzippen (dadurch hab ich mir die Schlepperei der kurzen Hose erspart) und die Reißverschlüsse haben unterschiedliche Farben , damit auch so Chaoten wie ich, wissen, wo welcher Haxen hingehört. vor allem ist sie super schnell wieder trocken gewesen und das war wichtig, weil sie gefühlt 300 mal pro Tag nass geworden ist.

Sachen, die ich nicht gebraucht habe:

meine Bluetooth Kopfhörer – die hab ich dauern verloren – halten in meinen Ohrwascheln nicht

meine Gamaschen (war zwar nass, aber die Lowa Schuhe waren super und ich zu faul zum Auspacken)

meine Stirnlampe – bin nie im Finstern herumgeirrt

Sachen, die ich verloren habe (überraschend wenig)

1 Paar Socken

meine Lesebrille

Dinge , mit denen ich gekämpft habe

mein Endgegner der Rucksack (ich brauch auch jetzt immer noch ein paar Minuten in denen ich mich motivieren muss , ihn auf die Schultern zu hieven

Dinge, die ich gelernt habe

Alleine wandern ist für mich schwierig – man kann die schönen Momente nicht mit jemandem teilen und in schwierigen Momenten ist niemand da, der dich aufbaut. generell bin ich gerne unter Menschen und anscheinend weniger der Eremitentyp.

Irland ist ein wunderschönes, aber sehr nasses und windiges Land – also fürs Wandern eher suboptimal. aber es war eine wunderbare Erfahrung für mich. jetzt freu ich mich schon sehr auf die gemeinsame Zeit mit der Familie und den einen oder anderen Whiskey – SLAINTE

One Kopp in Irland – Tag 32

Regen, Regen, Regen, Regen… aber es gibt auch immer wieder Lichtblicke – ich hab Harald auf der Strecke getroffen ❤️

er musste dann im schlechten Wetter weiterfahren. ich hab auf den Bus gewartet. 10 Minuten, aber das hat genügt, um waschelnass zu werden. war mir nicht ganz sicher, ob ich überhaupt in den Bus reindarf oder mich unten im Stauraum zu den Trolleys und Rucksäcken legen muss 🤣. aber, alles gut, hab mich reinsetzen dürfen. hab auch alle Anschlussbusse erreicht – das war eine Premiere. juhuu

bin gut in Kinsale gelandet und hab ein Quartier mitten im Ort. hab im Zimmer gleich alles zum Trocknen aufgehängt, weil ich hab ja heute alles bei strömenden Regen eingepackt.

hier herrscht übrigens Tourismus pur (klar, weil voll entzückend)

weil ich ja Zeit habe, während ich auf Harald warte, der gemeint hat, er fährt das heute bis nach Kinsale fertig, habe ich noch eine kurze Wanderung zu einem Fort gemacht. bin bei einem Strand mit einem Saunafass vorbeigekommen – das werden wir morgen ausprobieren, damit uns endlich einmal warm ist 🤣

heute noch einmal ein Track, aber jetzt hat es sich ausgewandert. jetzt mach ich nur mehr Sightseeing.

noch eine Ergänzung :heute hat im Bus ein Local gemeint, dass er schon seit Jahrzehnten keinen so furchtbaren Sommer erlebt hat. ich war ganz still, weil ich fürchte, es liegt an mir. das Gewitter vor ein paar Tagen war auch das schlimmste seit langem, die Campingplatz- besitzer haben gesagt, dass die ganze Halbinsel für Stunden keinen Strom und kein Handynetz gehabt hat 😭. Vielleicht sollte ich nächstes Jahr irgendwo hinfahren wo sie viel Wüste und keinen Regen haben. da kann ich mir als Regenmacherin eine goldene Nase verdienen 🤣

One Kopp in Irland – Tag 31

time is fleeting – 31 Tage bin ich schon da, unglaublich, wie die Zeit vergeht. Da mein Campingplatz direkt an der transatlanticway Strecke liegt, hab ich mir gedacht, ich gehe ein Stückchen der Strecke – rauf auf den Healy Pass.

Wie man sieht, war es wieder mal eher regnerisch und windig, aber das bin ich schon gewöhnt. da kann ich mich dann über so super Tage wie gestern umso mehr freuen.

Morgen fahr ich dann mit dem Bus nach Kinsale. Dort warte ich dann auf Harald und gehe noch ein bisschen wandern. Angeblich gibts dort super Strände – wer weiß, vielleicht gibts ja Badewetter – weil Eisbaden soll ja angeblich gesund sein 🥶.

heute gibts einen Track 🤣

One Kopp in Irland – Tag 30

so gefällt mir Irland : in der Nacht hat es wieder geschüttet, aber wurscht, weil regensicher im Zelt verbracht (übrigens, kalt ist mir auch nicht mehr seitdem ich mein Inlay für den Schlafsack habe).

in der Früh dann Sonnenschein und so hab ich mich mit dem Bus Richtung Dursey island aufgemacht. dort gibt es Irlands einzige Seilbahn. die ist genial. kann dann doch immerhin 6 Personen auf einmal transportieren und braucht für die ca 300m übers Meer 10 Minuten – quasi Tempo Schnecke 🤣. der Nachteil : ich hab 1 Stunde bei der Hinfahrt und eine bei der Rückfahrt gewartet.

keine Zeitlupe, das fährt so langsam

Auf der Insel leben neben den Schafen auch noch 15 Menschen und dort gibt es kein Handynetz 😭. Aber das macht nix, weil da hat man eh genug zu tun mit Gegend schauen. Ich hab gefühlt Millionen Bilder und Videos gemacht – eine kleine Auswahl gibts hier:

das war die Aussicht von meinem Jausenplatzerl

das Problem heute war dann, dass es nur einen einzigen Bus zurück gibt. ich war schon ziemlich unrund in der Warteschlange. aber es ist sich super ausgegangen und sonst hätte ich halt autogestoppt. Apropos Bus:die Busfahrer (es gibt nur Männer) sind alle aus Thailand (also ich bin mir sicher, es sind unterschiedliche) , fahren wie die Irren und telefonieren dabei die ganze Zeit lautstark (ich glaube, die bräuchten kein Handy – die hört man auch so bis Thailand 🤣) in ihrer Sprache. ist ziemlich unterhaltsam.

track gibt es heute keinen, ich hab drauf vergessen, weil ich so beeindruckt war.

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