One Kopp in Irland – das wars

nachdem meine Zeit alleine in Irland vorbei ist (gemeinsam gehts ja tourimäßig noch weiter) , gibts hier einen kleinen Rückblick und zuerst eine Aufzählung der Dinge, die mir eine wunderbare, wenn auch nasse Erfahrung beschert haben. es gibt dabei eine Nummer 1,ab dann gibts keine Reihung mehr.

Platz 1: meine Familie und alle, die mich virtuell begleitet haben.

Danke, dass ihr immer für mich da ward und mich durch die eine oder andere schwierige Zeit gebracht habt. eure Nachrichten, Reaktionen und Telefonate waren so wichtig für mich ❤️

dann hats noch einige Dinge gegeben, die mir das Wanderleben erleichtert haben – Achtung, der folgende Abschnitt enthält Produktplazierungen! ich hab mir gedacht, dass ich alles aufschreibe, damit ich beim nächsten Mal weiß, was gut war und was ich kübeln kann.

mein Zelt (cloudup 2 von naturehike), das mich trocken und sicher durch  alle Gewitter, Stürme und Regenfälle gebracht hat. das 2 Mann Zelt, war ideal für mich und meinen Endgegner (also quasi 1 Frau + Rucksack Zelt)

meine Wanderstöcke von comperdell ( (danke Sonja für das super Geschenk), die vor allem beim Runtergehen (der Endgegner hat immer von hinten angedrückt) und im sumpfigen Terrain (und man glaubt es kaum, da gibts soooo viel davon) wichtig waren – muss zugeben, ich bin eine Stöckewanderin geworden (@sonja :aber keine Halbpensionswanderin 🤣)

meine Wanderschuhe (Lowa Renegade) – war ein bisschen ein Risiko, weil ich sie relativ knapp vorher gekauft habe. haben super gepasst und immer trocken gehalten.

die sind halt jetzt nicht mehr blau, sondern grau 🤣

meine Wanderhose von revolution race – die ist zum Abzippen (dadurch hab ich mir die Schlepperei der kurzen Hose erspart) und die Reißverschlüsse haben unterschiedliche Farben , damit auch so Chaoten wie ich, wissen, wo welcher Haxen hingehört. vor allem ist sie super schnell wieder trocken gewesen und das war wichtig, weil sie gefühlt 300 mal pro Tag nass geworden ist.

Sachen, die ich nicht gebraucht habe:

meine Bluetooth Kopfhörer – die hab ich dauern verloren – halten in meinen Ohrwascheln nicht

meine Gamaschen (war zwar nass, aber die Lowa Schuhe waren super und ich zu faul zum Auspacken)

meine Stirnlampe – bin nie im Finstern herumgeirrt

Sachen, die ich verloren habe (überraschend wenig)

1 Paar Socken

meine Lesebrille

Dinge , mit denen ich gekämpft habe

mein Endgegner der Rucksack (ich brauch auch jetzt immer noch ein paar Minuten in denen ich mich motivieren muss , ihn auf die Schultern zu hieven

Dinge, die ich gelernt habe

Alleine wandern ist für mich schwierig – man kann die schönen Momente nicht mit jemandem teilen und in schwierigen Momenten ist niemand da, der dich aufbaut. generell bin ich gerne unter Menschen und anscheinend weniger der Eremitentyp.

Irland ist ein wunderschönes, aber sehr nasses und windiges Land – also fürs Wandern eher suboptimal. aber es war eine wunderbare Erfahrung für mich. jetzt freu ich mich schon sehr auf die gemeinsame Zeit mit der Familie und den einen oder anderen Whiskey – SLAINTE

One Kopp in Irland – Tag 32

Regen, Regen, Regen, Regen… aber es gibt auch immer wieder Lichtblicke – ich hab Harald auf der Strecke getroffen ❤️

er musste dann im schlechten Wetter weiterfahren. ich hab auf den Bus gewartet. 10 Minuten, aber das hat genügt, um waschelnass zu werden. war mir nicht ganz sicher, ob ich überhaupt in den Bus reindarf oder mich unten im Stauraum zu den Trolleys und Rucksäcken legen muss 🤣. aber, alles gut, hab mich reinsetzen dürfen. hab auch alle Anschlussbusse erreicht – das war eine Premiere. juhuu

bin gut in Kinsale gelandet und hab ein Quartier mitten im Ort. hab im Zimmer gleich alles zum Trocknen aufgehängt, weil ich hab ja heute alles bei strömenden Regen eingepackt.

hier herrscht übrigens Tourismus pur (klar, weil voll entzückend)

weil ich ja Zeit habe, während ich auf Harald warte, der gemeint hat, er fährt das heute bis nach Kinsale fertig, habe ich noch eine kurze Wanderung zu einem Fort gemacht. bin bei einem Strand mit einem Saunafass vorbeigekommen – das werden wir morgen ausprobieren, damit uns endlich einmal warm ist 🤣

heute noch einmal ein Track, aber jetzt hat es sich ausgewandert. jetzt mach ich nur mehr Sightseeing.

noch eine Ergänzung :heute hat im Bus ein Local gemeint, dass er schon seit Jahrzehnten keinen so furchtbaren Sommer erlebt hat. ich war ganz still, weil ich fürchte, es liegt an mir. das Gewitter vor ein paar Tagen war auch das schlimmste seit langem, die Campingplatz- besitzer haben gesagt, dass die ganze Halbinsel für Stunden keinen Strom und kein Handynetz gehabt hat 😭. Vielleicht sollte ich nächstes Jahr irgendwo hinfahren wo sie viel Wüste und keinen Regen haben. da kann ich mir als Regenmacherin eine goldene Nase verdienen 🤣

One Kopp in Irland – Tag 31

time is fleeting – 31 Tage bin ich schon da, unglaublich, wie die Zeit vergeht. Da mein Campingplatz direkt an der transatlanticway Strecke liegt, hab ich mir gedacht, ich gehe ein Stückchen der Strecke – rauf auf den Healy Pass.

Wie man sieht, war es wieder mal eher regnerisch und windig, aber das bin ich schon gewöhnt. da kann ich mich dann über so super Tage wie gestern umso mehr freuen.

Morgen fahr ich dann mit dem Bus nach Kinsale. Dort warte ich dann auf Harald und gehe noch ein bisschen wandern. Angeblich gibts dort super Strände – wer weiß, vielleicht gibts ja Badewetter – weil Eisbaden soll ja angeblich gesund sein 🥶.

heute gibts einen Track 🤣

One Kopp in Irland – Tag 30

so gefällt mir Irland : in der Nacht hat es wieder geschüttet, aber wurscht, weil regensicher im Zelt verbracht (übrigens, kalt ist mir auch nicht mehr seitdem ich mein Inlay für den Schlafsack habe).

in der Früh dann Sonnenschein und so hab ich mich mit dem Bus Richtung Dursey island aufgemacht. dort gibt es Irlands einzige Seilbahn. die ist genial. kann dann doch immerhin 6 Personen auf einmal transportieren und braucht für die ca 300m übers Meer 10 Minuten – quasi Tempo Schnecke 🤣. der Nachteil : ich hab 1 Stunde bei der Hinfahrt und eine bei der Rückfahrt gewartet.

keine Zeitlupe, das fährt so langsam

Auf der Insel leben neben den Schafen auch noch 15 Menschen und dort gibt es kein Handynetz 😭. Aber das macht nix, weil da hat man eh genug zu tun mit Gegend schauen. Ich hab gefühlt Millionen Bilder und Videos gemacht – eine kleine Auswahl gibts hier:

das war die Aussicht von meinem Jausenplatzerl

das Problem heute war dann, dass es nur einen einzigen Bus zurück gibt. ich war schon ziemlich unrund in der Warteschlange. aber es ist sich super ausgegangen und sonst hätte ich halt autogestoppt. Apropos Bus:die Busfahrer (es gibt nur Männer) sind alle aus Thailand (also ich bin mir sicher, es sind unterschiedliche) , fahren wie die Irren und telefonieren dabei die ganze Zeit lautstark (ich glaube, die bräuchten kein Handy – die hört man auch so bis Thailand 🤣) in ihrer Sprache. ist ziemlich unterhaltsam.

track gibt es heute keinen, ich hab drauf vergessen, weil ich so beeindruckt war.

One Kopp in Irland – Tag 29

also ich muss gestehen, heute in der Nacht hab ich mich ein bisschen gefürchtet. so ein Gewitter hab ich noch nie erlebt. es hat gedonnert, geblitzt, geregnet und gestürmt. das Zelt hat vor lauter Elektrizität in der Luft geknistert und gezittert. dann hat es gekracht und es gab von 2 in der Nacht bis um 9 in der Früh keinen Strom und kein Handynetz – alles weg.

ich war dann in der Früh der Star in der campers’kitchen, weil ich ja den Gaskocher mithabe und hab damit Wasser für Tee und Kaffee gekocht.

und wie Irland halt so ist, hat dann gleich einmal die Sonne gescheint und ich hab mich wieder auf den Weg gemacht. zuerst mit dem bus

1. Gipfelkreuz in Irland
café auf dem Weg 🤣

Morgen soll es wettertechnisch auch noch halbwegs gehen, da werde ich dann noch was wandern. ab übermorgen wird es wieder schlechter, da werd ich dann einen Waschtag einlegen, weil ich hab nicht mehr viel was nicht stinkt.

Hier kommt noch der heutige Track – mit ein paar Anhängseln (nicht verlaufen, Fotos gemacht 🤣)

One Kopp in Irland Tag 28

back to Irish weather – es kübelt und stürmt wieder. Wahrscheinlich hab ich gestern den Sommer in irland erlebt 🤣. macht aber nix, mach ich halt Sightseeing mit dem öffentlichen Bus. Da bin ich übrigens die Einzige – die sind anscheinend auf viele Touristen ausgerichtet, weil das ist ein großer Bus – aber bei dem Wetter will halt keiner raus.

Aber, es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Ausrüstung (wer den Blödsinn gesagt hat , war noch nie in Norwegen oder Irland unterwegs), also hab ich das beste draus gemacht.

ich bin von Castletownbere zum Dunboy Castle gewandert. da gibts eine liebe Geschichte dazu. Adrian, der Organisator von Haralds Rennen heißt O’Sullivan und er hat mir erzählt, dass er von diesem O’Sullivan Clan abstammt, also hab ich mir gedacht, da schau ich vorbei – quasi Verbindung zu Harald über 100 Ecken.

Nachdem der Wetterbericht vorgestern noch super schön für die kommenden Tage angesagt hat, wird es jetzt stürmisch und regnerisch. ich schau also von Tag zu Tag was ich machen kann. das Problem hier ist, dass die Wanderwege hier in den  Bergen (naja, ok Hügel) ziemlich schlecht sind und nicht immer gut markiert. und wenn man nix sieht, weil sie voll im Nebel sind, kann das blöd sein.

abet ich bleib halt wie heute an der Küste, da gehts meistens und ist super schön

heute in der Nacht sagt er Sturm und vollen Regen an. Ich hab sicherheitshalber einmal den Rucksack gepackt, damit ich mich schnell in den Aufenthaltsraum flüchten kann. Aber mein Zelt hält normalerweise ganz super und lässt keinen Regen herein. ein Loch hab ich schon mit Pflaster zugepickt, weil Tape hab ich kein ordentliches mit und Pflaster genug 🤣

Hier kommt der heutige Track

One Kopp in Irland – Tag 27

hab gestern eine nette Unterkunft in einem 6-Bett Zimmer in Kenmare gefunden und bin jetzt wieder super motiviert für die nächsten Wanderungen.

nach einem Frühstück in einer genialen Bäckerei hab ich dann wieder mal auf den Bus gewartet (40 Minuten Verspätung) – aber zum Glück in der Sonne – da hats dann doch fast 15 Grad gehabt 🤣 – also kurze Hose.

von Glengarriff ist es dann wieder losgegangen – besser gesagt weitergegangen ist es heute nur sehr langsam, weil ich sooo viele Fotos gemacht habe und ich immer wieder stehengeblieben bin um Brombeeren zu essen. yummy

der Campingplatz ist super schön und ich bin heilfroh, dass ich morgen meinen Rucksack wieder im Zelt lassen kann. morgen muss ich es auch kürzer angehen, weil meinen Zehen hat das heute nicht ganz so gut getan.

my home is my castle 🤣.

die Schuhe lass ich immer zur Abschreckung vor dem Zelt stehen. Gemeinsam mit den Stinkesocken schrecken sie alles ab.

zum Schluss noch der heutige Track

und nicht vergessen:

https://www.transatlanticway.com/

Hier könnt ihr Haralds Route verfolgen

One Kopp in Irland Tag 26

heute also noch Relaxtag – ein bisschen Zug und Busfahren. deshalb bin ich heute schon 3x über die Stiege in mein Zimmer im 6. Stock gelatscht um meine Form nicht ganz zu verlieren 🤣.

Frühstück war wieder genial und der Leprechaun freut sich auch schon wieder auf neue Abenteuer. er rückt zwar noch immer nicht mit dem Gold heraus, aber er macht sich nicht mehr extra schwer (ok, es kann auch daran liegen, dass ich meinen Essvorrat schon merklich verkleinert habe).

Gut, dass ich heute so viel im Zug und Bus sitze, da kann ich Haralds Rennen (ja, diesmal gibt sogar er zu, dass es eines ist 🤣) verfolgen. Alle Infos zum Rennen findet ihr auf:

https://www.transatlanticway.com/

🌞🕶️ in Dublin
mein Zug schaut schon ein wenig mitgenommen aus 🤣
Kenmare

bin gut in Kenmare angekommen. süßes Dorf mit vielen Pubs 🥃

wie gesagt, morgen gibt es den ersten Härtetest für meine Zehe.

One Kopp in Irland – Tag 25

the early bird catches the worm (oder hat einen Vogel) , oder so ähnlich. also hat unser Tag heute um 10 vor 4 begonnen. gestern haben wir beide brav den Wecker gestellt, um dann (zum Glück) draufzukommen, dass wir ihn für 10 vor 5 gestellt haben 😭. also noch schnell umgestellt.

ich bin dann mit dem Taxi zum Start gefahren, weil sonst hätte ich noch früher aufstehen müssen. die Stimmung um halb 5 in Derry war der Hammer

Der Start war dann eine richtig coole Sache – inklusive Lied (bitte unbedingt anhören, hat ein Teilnehmer verfasst und sagt viel über die Radlerinnen und Radler aus, die sowas machen)

das ist der Organisator des Rennens

Ich hab ja den weniger sportlichen Teil und bin dann zur Bushaltestelle gelatscht und mit dem Bus nach Dublin gefahren. morgen geht es dann weiter mit dem Zug nach Kenmare und übermorgen gehe ich dann den Beara way an. das heißt meine Zehe hat noch 2 Tage zum Erholen – ich hoffe, das reicht (fingers crossed).

Harald könnt ihr auf :

https://www.transatlanticway.com/

verfolgen. Aber bitte nix kommentieren, er will nicht wissen, wie und wo er im Rennen steht, also nur schauen und genießen 🤣 (zumindest werden uns beim Zuschauen die Beine und der Hintern weniger weh tun)

One Kopp in Irland – Tag 24

letzte Vorbereitung für Haralds Rennen – Zelt imprägnieren – Salbe kaufen – und noch viel und gut essen als Vorbereitung (=gutes Frühstück und dann Mittag Nudeln und Abend Nudeln 🤣)

Nach dem Stadtrundgang gings zur Registration und zum Briefing – very lovely in einem Park (inklusive gutem Kaffee ☕)

Harald ist startbereit

morgen um 5 gehts los (nicht vergessen: ihr könnt dabei sein und mittracken auf: https://www.transatlanticway.com/).

ich werde Harald am Start anfeuern und dann wieder mit dem Bus nach Dublin fahren (oh Gott, wieder 5 Stunden kein Klo 🙀)

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