One Kopp in Irland – Tag 2

Nach einer veregneten Nacht war der Morgen dann zum Glück trocken, aber halt neblig. Hab das ganze nasse Zeug einmal in einen Sack gesteckt. Die Organisation im Zelt klappt noch nicht ganz einwandfrei, aber ich hoffe, es wird besser mit der Zeit.

so schaut es nach dem Zeltausräumen aus
so 5 Minuten später (hätte ich gerne)
einen Kobold hab ich auch immer mit, aber er will mir den Goldtopf nicht zeigen 😭
ganz wichtig: leave no trace (halten sich leider  nicht alle dran)

Dann ging es los.  Zuerst im Waldviertelstyle:

Das Wetter wurde auch immer besser und die Gegend ist richtig genial

In der Mittagspause konnte ich alles trocknen und den Kocher testen

mmmhhh – Sternchensuppe – schmeckt nach Kindheit (ja, ich kann mich noch an meine Kindheit erinnern)

Nach der Mittagspause wars auch genial. ich hab nur gemerkt, dass der Rucksack mein Endgegner ist. Der macht mich langsam, quasi Tempo Schnecke 🐌 und ich fürchte mich immer wenn ich ihn runtergeben muss, weil das heißt, er muss auch wieder rauf und das tut schon sooooo weh. Aber Harald hat gemeint, da darf man dem Körper nicht nachgeben, der will nur nicht aus der Wohlfühlzone – also weitermachen.

Dieser Herr hat den Wicklow Way „erfunden“ – geniale Idee, danke schön

hab auch einen super Spot zum Zelteln entdeckt. war leider zu bald:

Hab dann beschlossen, mir ein Bett in einem B&B zu buchen und ich kann nur sagen „best idea ever“. super nette Gastgeberin und voll süß eingerichtet.

auch so kann ein Schlafsaal aussehen

Jetzt freu ich mich auf mein Bettchen (wird hoffentlich wärmer als letzte Nacht 🥶). Mein Endgegner 🎒 muss unter dem Bett schlafen.

zum Schluss noch die heutige Etappe

One Kopp in Irland Tag 1

Heute geht’s also los. Hab keinen Wecker gebraucht, hab ab halb 5 nicht mehr schlafen können. Nicki und Nils waren auch noch munter, nein nicht meinetwegen sondern wegen dem Copa Finale (Gratulation an Argentinien).

Mit dem Zug nach Wien (danke an Harald für das Taxi zum Bahnhof und die ❤️ Verabschiedung) und dann mit dem Flieger nach Dublin. 🇮🇪🍀

Zuerst hab ich mich mit Gas (bei „GREAT OUTDOORS“ mitten in Dublin) für meinen Kocher versorgt, damit ich meine Nudeln schön kochen kann.

Der Wicklow Way startet beim Marlay Park (wunderschön und super öffentlich erreichbar) hat es dann gleich einmal geregnet 🌧️ und ich hab die Regenausrüstung gleich ausprobieren dürfen.

@sonja:Die Turtle lebt wieder

Der Wicklow Way fängt wunderschön im Park an.

Die Markierungen sind so genial, dass sogar ich mich nicht verlaufen habe, 🤣

Nach dem Park geht’s dann hinauf in die Hügeln rund um Dublin.

Eine kleine Herausforderung mit dem riesen Rucksack sind die Durchgänge. Da muss ich ihn immer drüber heben, weil durch komm ich  da nicht:

Bevor der Regen dann wieder ärger geworden ist, hab ich mir ein schönes Platzerl für mein Zelt gesucht.

Zum Schluss gibt’s noch die Daten der heutigen Etappe:

One Kopp in Irland – Vorbereitung

Ein Teil unseres Duos (Sonja) läuft ja heuer den Laugavegur Lauf (56 km durch Island). Das ist mir zu anstrengend. Ich plane daher etwas Gemütlicheres und wandere durch Irland (von Dublin zur Westküste). Start wird der 15.Juli sein

Die Vorbereitungen sind abgeschlossen: Etappen geplant, Equipment organisiert usw.

War mir nicht sicher, ob alles in den Rucksack passt, aber voilà :

Hab meine Etappen nach dem Packen und Aufheben nochmal umgestellt. Mit 17 kg auf dem Rücken werden es keine 30km am Tag werden. 😭

Dank meiner lieben Kollegin Doris habe ich auch einen Glücksbringer mit ❤️:

Hab einmal zusammengeschrieben was ich so eingepackt habe – vielleicht mach ich sowas ja noch einmal, dann ist es gut, wenn ich weiß, was ich alles nicht brauche 🤣 (dann wird vielleicht der Rucksack beim nächsten Mal leichter)

Nordalpenweg 13 – von Admont nach Spital am Pyhrn oder Genuss hat einen Namen

Nach einer entspannten Nacht in unserer airbnb Unterkunft gings heute schon um 6.30 los – irgendwas mit der frühe Vogel oder so. Auf jeden Fall sind wir anscheinend schon bis Tirol (Hall) gewandert, also quasi fast fertig mit dem Nordalpenweg.

Diese Etappe war sicher eine der schönsten bis jetzt. Das Panorama der Hammer und das Wetter perfekt 🌞🌞🌞.

Runter Richtung Spital ging es dann durch die Klamm (wir waren die einzigen die in die falsche Richtung gegangen sind, oder doch die anderen?).

Zum Abschluss noch einen Kaffee im Stiftsinnenhof und dann noch die letzte Strecke über die Allee zum Bahnhof

Zur Sicherheit haben wir noch die Schuhe ausgelüftet, bevor wir in den Zug gestiegen sind 🤣

Der im übrigen auch wieder pünktlich war 🚂

Nordalpenweg 12 oder heuer wird unser Jahr – wettertechnisch gesehen

Man glaubt es kaum, schon der 2. Tag bei schönem Wetter. Überhaupt sind wir heuer erst einmal nass geworden und das im Waldviertel, also zählt nicht.

Die Nacht im Lager war super. Im übrigen ist es sehr lustig, wie die Leute da mit Schlafmaske und ähnlichem daliegen, wie auf der Beauty Farm – aber die meisten sind ja auch Halbpensionswanderer.

Der Weg zum Riffel war super schön, felsig, mit einigen Schneefeldern und super Ausblick. Leider hat mich eine steile, enge Ritsche, mit Schnee und Geröll kalt erwischt. Da hab ich dann verweigert, die Aussicht auf einen Abflug war nicht so prickelnd. War schon hart, weil der Gipfel war nur mehr hundert Meter entfernt. So sind wir denselben Weg wieder zurück und auf eine Suppe bei der Klinkehütte eingekehrt.

Chillig gings dann nach Admont, wo ein Zimmer mit Dusche (war schon notwendig) gewartet hat.

Nordalpenweg 11

Den ersten Teil dieser Etappe von der Hesshütte nach Johnsbach haben wir ja bereits letzten Juni erledigt, heute war der 2. Teil von Johnsbach auf die Mödlingerhütte dran. Die Anreise haben wir mit öffis erledigt und hat super gepasst.

Der Weg von der Bushaltestelle bis nach Johnsbach entlang des Sagenweges war super zum eingehen. Kurz hatten wir einen Schock, nachdem der Wegweiser auf einmal 2 Stunden nach Johnsbach angezeigt hat – wir haben aber dann eh nur 1 Stunde gebraucht. 😂

Auf die Mödlingerhütte ist es dann auch ratz fatz gegangen und im letzten Sonnenschein haben wir die Hütte erreicht – im übrigen eine Hammer Hütte. Super nette Hüttenwirte, sensationelles Essen und sehr, sehr gemütlich. Wissen andere auch, weil voll. Gut, dass wir reserviert haben.

NORDALPENWEG 14 – von Spital am Pyhrn nach Hinterstoder – ES WÄR SO SCHÖN DA, WENN ES SCHÖN WÄR 🌧️🌧️🌧️

Na gut, wir können doch nicht gutes Wetter. Wetterbericht sagte erst für Nachmittag Regen an. Wir glauben, dass die in Oberösterreich keine Ahnung haben was Vormittag und was Nachmittag ist, weil es hat ab 9.00 geregnet. Bei uns in Niederösterreich ist das definitiv Vormittag. Aber wurscht, wir gehen ja trotzdem, weil Regen erprobt.

Von der Wurzeralm Talstation gings noch trocken bis zur Bergstation. Da haben wir schon gesehen, dass wir was falsch machen. Gottfried hat ein winziges Rucksäckelchen mit und wir schleppen uns ab – inklusive Zelt, denn wir planen heute im Zelt zu schlafen.

Auf der Wurzeralm hat dann das Norwegenfeeling begonnen. Rauf zum Roten Wand Sattl (kurz hat man sie gesehen) hats ziemlich geregnet und die Sicht ist auch nicht besser geworden. Weiter rauf zum Toten Mann wars dann – sagen wir mal – suboptimal. Kletterei in nassem rutschigen Fels ist nur bedingt lustig, aber wir haben zum Glück nicht gesehen, wie weit wir runter gefallen wären. 🌫️

Vom Toten Mann gings dann runter zur Zellerhütte – mit kalten, kalten Fingern 🥶. Natürlich im Regen. In der Zellerhütte haben wir uns dann aufgewärmt und uns das volle kulinarische Programm gegeben:Kaspressknödelsuppe und ein warmes ☕.

Eigentlich hätten wir uns jetzt gerne vor den Kachelofen gelegt, aber das schöne Wetter – haha- hat uns rausgetrieben. Im Regen – ja es tropft schon wieder von der Jacke-verliert die Idee des Zeltens immer mehr seinen Reiz und wir buchen per Telefon ein Zimmer. Außerdem beschließen wir in Vorderstoder den Bus nach Hinterstoder zu nehmen – Klimaticket juhuuu.

Das Zimmer ist super – danke an Mama und Papa, die es mit dem Hilfegeld mitfinanzieren. Aussicht vom Zimmer, Dusche, Sauna und Bar 🍷 alles perfekt. Abendessen haben wir uns nicht genommen, wir sind ja keine Halbpensionswanderer 🤣, aber Frühstück ist dabei. Also für uns wird es ein Lunchpaket, weil um halb 6 in der Früh hat die Küche noch nicht offen. Jetzt wird auch das Wetter wieder besser – Hoffnung für morgen.

Da wir ja immer positive

NORDALPENWEG 10 – Radmer an der Stube zur Hesshütte – WIR KÖNNEN DOCH 🌞

Juhuu, wir starten bei schönem Wetter, den Lugauer immer im Blick – bis zum Schoderkreuz. Das ist ziemlich steil und schottrig – und wir müssen es zugeben:wir sind Hitze nicht mehr gewohnt 🥵. Aber die Aussicht ist der Wahnsinn. Das sind wir auch nicht gewohnt. 🤣

Von der Scheucheggalm geht’s durch den Hartelsgraben zur Sulzkaralm. Dort wurden wir gleich mit Gitarrenklängen begrüßt – wir glauben, es war Reinhard Fendrich, also das Lied, nicht der Hüttenwirt. Der hat uns gleich mit gekühltem Saft versorgt und wollte auch nur eine freiwillige Spende dafür.

Von der Sulzkaralm ging es steil zum Sulzkarhund. Da gibt es einen Felsen, der soll ausschauen, wie ein Hund – für uns wars mehr ein Bär, aber wurscht. Aussicht der Hammer, Murmeltiere haben wir auch gesehen.

Vom Sulzkarhund (oder – bär) wars nicht weit runter bis zur Hesshütte und zu unserer täglichen Kaspressknödelsuppe. Schöne Hütte mit Pool. Wir haben aber das Baden ausgelassen – wir schlafen ja im Matratzenlager, da muss man schön stinken. Das Highlight war das gemeinsame Achterl (jede natürlich eines) des sensationellen Weißweins. Mittlerweile gibt’s auf den Hütten Weinkarten wie beim Heurigen in der Wachau.

Im übrigen waren glauben wir alle anderen Gäste „Halbpensionswanderer“ – oja das gibt’s, fragt nach bei Harald.

Nordalpenweg 8 vom Schiestlhaus über den Hochschwab zum Leopoldsteinersee

Wecker auf 4.45 gestellt um den Sonnenaufgang am Gipfel zu erleben. Wurde dann aber 5.15,weil zuviel Nebel und keine Sicht. Dann war es aber genial.

Dann ging es abwärts und zum ersten Mal seit langem mit Sonnenschein (wir haben sogar Schatten geworfen)

Auf dem Weg (und zwar genau) haben wir eine Herde Steinböcke getroffen.

Auf der Häuselalm haben wir uns ein Frühstück gegönnt. Wir sind ja in der Früh ohne los , da es auf der Hütte erst ab halb 8 Frühstück gibt – viel zu spät für uns.

Der weitere Weg abwärts war teilweise unglaublich steil. Mit Blasen auf den Zehen also eher suboptimal. Aber die Landschaft war der Hammer.

Am Leopoldsteinersee hat uns dann Gottfried abgeholt 😍😘🤗. Vielen Dank dafür – öffentlich hätten wir 5 Stunden für die Heimreise gebraucht.

Nachsatz zur Tour : auf den Etappen von Krampen bis zum Leopoldsteinersee gibt es kein oder nur sehr selten Netz – Handy Detox quasi. War sehr ungewohnt keinen Kontakt zu haben, aber unsere Kids haben zuhause auch ohne uns alles geschaukelt. DANKE 😘🤗😍

PPS.: Susi ist 3 Tage mit einer Wahnsinnsblase auf der kleinen Zehe gewandert – Hut ab für dein Durchhaltevermögen 😘

PPPS: hab ich nur Sonjas Betreuung zu verdanken. Die bringt mich überall hin. ❤️

Nordalpenweg oder es liegt an uns

Gut, heute gehts also zum Hochschwab -versprochen war gutes Wetter. Aber wir haben festgestellt, es liegt an uns. Aufgestanden-schônes Wetter mit super Blick auf den Hochschwab.

Na gut,schôn ist relativ.

Dann hat es innerhalb von 10 Minuten so ausgeschaut.

Wir haben dann aber einmal den ärgsten Regen abgewartet und sind trocken weggekommen – das gute Frühstück hat uns das Warten erleichtert 😋. Juhuu. Bis zur Seealpe ist es wunderschön durch den Wald und über Almen.

Leider gibt es auch solche Schilder.ahhhhh.ab dann ist sonja vorne gegangen – you are so brave.

Sind ohne Schlangen 🐍 Sichtung weitergekommen und das Wetter wurde zumindest nicht schlechter. Daher haben wir am Seebergpass entschieden über die schônere , aber bei schlechtem Wetter suboptimale Route,die Aflenzer Staritzen zu gehen. Haben sogar einen einheimischen Bergretter, den wir getroffen haben gefragt und er hat gemeint, es reißt auf. Was immer er damit gemeint hat, mach 1,5 Stunden hat es geschifft auf tausend, der Sturm hat uns den Regen und Gesicht gepeitscht (ja, das hatten wir auch gestern) und ich (Susi) war bisschen unrund.

Zum Glück hat dann der Regen aufgehört, aber irgendwie ist es schade dass wir nie gute Aussicht haben. Hat sich aber auch gebessert

Steinböcke und Murmeltiere haben wir heute auch gesehen

Sind dann gut am Schiestlhaus angekommen. Voll modern und groß, aber auch gut gefüllt. Berghüttenambiente hats eher nicht. Macht aber nix, gehen heute bald schlafen,weil wir morgen den Sonnenaufgang am Gipfel erleben wollen und da heißt es bald aufstehen.

Bloggen auf WordPress.com.

Nach oben ↑