one Kopp in Irland – Tag 6

heute ist der perfekte Tag für einen Bus Transfer – Regen, Regen, Regen

der Start in den Tag war super, weil im Quartier ist mir das Wetter wurscht. da gibts auch eine geniale Gemeinschaftsküche und da hab ich mir mein Frühstück gemacht – yummy

jetzt sitz ich im Cafe bei einem Cappuccino und warte auf den Bus. bin schon gespannt, wie das funktioniert, weil die locals haben von diesem Bus noch nie was gehört, aber die Ireland transport App kennt ihn, also bin ich guter Dinge.

ich bin guter Dinge, sage ich definitiv nicht mehr. wer immer sich über unseren öffentlichen Verkehr aufregt, sollte sich Irland geben.

also, was auch immer die app da gekannt hat, es hat diesen Bus so nicht gegeben. das heißt ich musste mir auf halben Weg einen anderen Bus für die Weiterfahrt organisieren. beim ersten Umstieg hab ich gleich den Anschluss verpasst und musste den Bus eines anderen Betreibers nehmen und mir wieder ein Ticket kaufen. der Busfahrer war aber total super und hat mir gleich einmal die weitere Fahrt herausgesucht. also warte ich beim nächsten Umstieg auf meinen Bus, nur der kam nie. irgendwann hab ich eine mail bekommen, dass ich zwar ein Ticket habe, aber der Bus fährt heute nicht. also wieder neu organisiert.

Aber ich habe es nach 10 Stunden auf den geplanten Campingplatz geschafft. juhuu

es ist auch wettertechnisch gesehen viel besser und ich freu mich auf morgen 🥾

one Kopp in Irland Tag 5

ok, hab grade Sonjas Beitrag gelesen und gemerkt, dass heute scheinbar nicht unser Tag war. bei mir wars wettertechnisch auch suboptimal und die Etappe war ziemlich viel Straßenhatscher, deshalb ist es heute kürzer geworden. ist aber eh gut, weil mein Rücken ist schon ein bisschen beleidigt (liebe Grüße an Lucia meine Physiotherapeutin).

in Irland darf anscheinend überall geschossen werden, wo es nicht verboten ist 🙀
Coolboy ist sicher ein cooler Wohnort für Männer – da können die dann sagen, ich wohne, wie ich bin 🤣

Der Straßenhatscher hatte aber auch den Vorteil, dass mich an einer Tankstelle zwei Jungs mitgenommen haben – danke Owen und Thomas – die arbeiten im Magnawerk in der Nähe und haben mir ganz begeistert von Graz erzählt, weil da haben sie auch schon gearbeitet (ich glaub halt, dass sie sowas erzählt haben, der Dialekt war der Hammer und dann haben sie noch dauernd gegessen)

die beiden haben auch gemeint, dass es viel schöner wäre gleich zur Westküste zu fahren und dort zu wandern, weil vom Coast to Coast walk der Wicklow way der schönste ist und der ist jetzt fertig. Überlege also, ob ich den morgigen regnerischen Tag nutzen sollte, um mit dem Bus nach Tralee zu fahren. dann könnte ich die Westküste hinunter wandern. hab ja heute Zeit zum Überlegen.

Nachdem ich ja, wie gesagt heute etwas Zeit habe, gibts einen kurzen Überblick über die Dinge, die ich bis jetzt gelernt habe:

1. den Rucksack auf die Schultern hieven bringt blaue Flecken

Daher versuche ich ihn jetzt immer erhöht abzustellen und mit beiden Armen zu nehmen – ist auch deutlich besser für mein Kreuz

2. der Leprechaun , den ich mithabe, ist ein Mistkerl. Ich bin mir sicher, der macht sich absichtlich schwer und will mir auch nicht und nicht das Gold zeigen.

3. Die Irinnen und Iren sind super freundliche Leute. dauernd sagen sie „no bother“ und helfen immer. der Dialekt ist allerdings hart zu verstehen und wenn sie Gaelic sprechen, ist das wie der isländische Schlaganfallsprech 🤣.

4. der Wicklow Way ist vor allem von Dublin bis Tinahely sensationell und sehr empfehlenswert. er ist auch überhaupt nicht überlaufen.

5. Whiskey hatte ich noch keinen, aber der Cider ist super und die Pubs auch. 🥃

6. so ganz alleine zu gehen ist schon eine große Herausforderung für mich – aber nix gegen den Endgegner Rucksack 🎒

langer Rede kurzer Sinn:

Ireland 🇮🇪 is great

one Kopp in Irland – Tag 4

ok, ich hab mir das ausgesucht, aber heute hab ich mich schon gefragt, ob mit mir alles stimmt. Aber von Beginn an :

fmzuerst gabs ein geniales irisches, vegetarisches Frühstück:scrambled eggs, beans, tomatoes, mushrooms and homemade bread

war super, mach ich aber nicht mehr, weil es ging gleich bergauf und ich war mir nicht sicher, ob ich es behalten kann. also wieder was gelernt 🤣

wettertechnisch wars noch halbwegs ok und meine Vermieterin hat gemeint, es wird besser 

hab aber sicherheitshalber den Rucksack gleich geturtelt. 🐢

ich weiß ja nicht, was man in Irland unter besserem Wetter versteht. es hat geschifft wie Sau, der Sturm ist gegangen und gesehen hat man auch wenig (aber was ich gesehen habe, hatte was vom Waldviertel)

zum Glück gibt’s hin und wieder was zum Unterstellen.

Hab dann den Plan vom Wildzelteln verworfen und mir ein kuscheliges Zimmer gesucht (gut, dass es booking gibt). Tinahely ist das erste größere Dorf, das ich seit Dublin gesehen habe. das beste ist, da gibt’s ein Pub

ich hoffe, morgen wird es wieder besser, weil 20 km durch den Regen und Sturm zu stapfen macht nicht viel Spaß. 😭

zum Schluss der heutige Track

One Kopp in Irland – Tag 3

So stell ich mir das vor: super geschlafen und dann ein geniales Frühstück. mein Zimmergenosse Adam aus Colorado hat sich ein typical English Breakfast gegönnt.

Das war mir zuviel des Guten, ich habs ein bisschen gesünder probiert:

Wetter war heute genial am Anfang, gar nicht irisch 🌞. Hat sogar für ein Schattenfoto gereicht.

Strecke war auch heute super, nur leider dazwischen eine Forststraße. Wäre ja an und für sich nicht so schlimm, aber da latscht man (oder halt ich) so dahin und übersieht dann die wichtigen Abzweigungen 🙀. Also extra Weg und Höhenmeter – hat eh 2 Tage gut funktioniert.

das war die verdammte Abzweigung

generell hab ich heute den Eindruck gehabt, dass schlechter ausgeschildert ist. vielleicht sollte ich doch mit komoot navigieren. geplant hätte ich da alle Strecken, aber mein Problem ist, dass ich mit sowas auch nicht weiß, wo ich hingehöre. fragt Nicki und Nils.

Für meine Mittagspause hab ich auch wieder ein geniales Platzerl gefunden. heute gabs Griesnockerlsuppe.

Zehen auslüften in der Pause

dann gings weiter nach Glendalough. auch ein bisschen Kultur muss sein. auf dem wicklow way sind überraschend wenige unterwegs, in meine Richtung hab ich noch niemanden getroffen, aber Glendalough ist Touristen Hotspot.

mein 1. Kaffee auf dem wicklow way – yummy

hab mir heute auch wieder ein B&B gegönnt, weil Wildzelteln in Glendalough verboten ist.

und wie immer zum Schluss der heutige Track.

Mein Endgegner 🎒und ich kämpfen noch immer, bin mir nicht sicher, wer gewinnt. Irgendwann komm ich nicht mehr auf mit dem Trumm. Dann muss mich irgendwer retten bitte, bitte, bitte.

One Kopp in Irland – Tag 2

Nach einer veregneten Nacht war der Morgen dann zum Glück trocken, aber halt neblig. Hab das ganze nasse Zeug einmal in einen Sack gesteckt. Die Organisation im Zelt klappt noch nicht ganz einwandfrei, aber ich hoffe, es wird besser mit der Zeit.

so schaut es nach dem Zeltausräumen aus
so 5 Minuten später (hätte ich gerne)
einen Kobold hab ich auch immer mit, aber er will mir den Goldtopf nicht zeigen 😭
ganz wichtig: leave no trace (halten sich leider  nicht alle dran)

Dann ging es los.  Zuerst im Waldviertelstyle:

Das Wetter wurde auch immer besser und die Gegend ist richtig genial

In der Mittagspause konnte ich alles trocknen und den Kocher testen

mmmhhh – Sternchensuppe – schmeckt nach Kindheit (ja, ich kann mich noch an meine Kindheit erinnern)

Nach der Mittagspause wars auch genial. ich hab nur gemerkt, dass der Rucksack mein Endgegner ist. Der macht mich langsam, quasi Tempo Schnecke 🐌 und ich fürchte mich immer wenn ich ihn runtergeben muss, weil das heißt, er muss auch wieder rauf und das tut schon sooooo weh. Aber Harald hat gemeint, da darf man dem Körper nicht nachgeben, der will nur nicht aus der Wohlfühlzone – also weitermachen.

Dieser Herr hat den Wicklow Way „erfunden“ – geniale Idee, danke schön

hab auch einen super Spot zum Zelteln entdeckt. war leider zu bald:

Hab dann beschlossen, mir ein Bett in einem B&B zu buchen und ich kann nur sagen „best idea ever“. super nette Gastgeberin und voll süß eingerichtet.

auch so kann ein Schlafsaal aussehen

Jetzt freu ich mich auf mein Bettchen (wird hoffentlich wärmer als letzte Nacht 🥶). Mein Endgegner 🎒 muss unter dem Bett schlafen.

zum Schluss noch die heutige Etappe

One Kopp in Irland Tag 1

Heute geht’s also los. Hab keinen Wecker gebraucht, hab ab halb 5 nicht mehr schlafen können. Nicki und Nils waren auch noch munter, nein nicht meinetwegen sondern wegen dem Copa Finale (Gratulation an Argentinien).

Mit dem Zug nach Wien (danke an Harald für das Taxi zum Bahnhof und die ❤️ Verabschiedung) und dann mit dem Flieger nach Dublin. 🇮🇪🍀

Zuerst hab ich mich mit Gas (bei „GREAT OUTDOORS“ mitten in Dublin) für meinen Kocher versorgt, damit ich meine Nudeln schön kochen kann.

Der Wicklow Way startet beim Marlay Park (wunderschön und super öffentlich erreichbar) hat es dann gleich einmal geregnet 🌧️ und ich hab die Regenausrüstung gleich ausprobieren dürfen.

@sonja:Die Turtle lebt wieder

Der Wicklow Way fängt wunderschön im Park an.

Die Markierungen sind so genial, dass sogar ich mich nicht verlaufen habe, 🤣

Nach dem Park geht’s dann hinauf in die Hügeln rund um Dublin.

Eine kleine Herausforderung mit dem riesen Rucksack sind die Durchgänge. Da muss ich ihn immer drüber heben, weil durch komm ich  da nicht:

Bevor der Regen dann wieder ärger geworden ist, hab ich mir ein schönes Platzerl für mein Zelt gesucht.

Zum Schluss gibt’s noch die Daten der heutigen Etappe:

One Kopp in Irland – Vorbereitung

Ein Teil unseres Duos (Sonja) läuft ja heuer den Laugavegur Lauf (56 km durch Island). Das ist mir zu anstrengend. Ich plane daher etwas Gemütlicheres und wandere durch Irland (von Dublin zur Westküste). Start wird der 15.Juli sein

Die Vorbereitungen sind abgeschlossen: Etappen geplant, Equipment organisiert usw.

War mir nicht sicher, ob alles in den Rucksack passt, aber voilà :

Hab meine Etappen nach dem Packen und Aufheben nochmal umgestellt. Mit 17 kg auf dem Rücken werden es keine 30km am Tag werden. 😭

Dank meiner lieben Kollegin Doris habe ich auch einen Glücksbringer mit ❤️:

Hab einmal zusammengeschrieben was ich so eingepackt habe – vielleicht mach ich sowas ja noch einmal, dann ist es gut, wenn ich weiß, was ich alles nicht brauche 🤣 (dann wird vielleicht der Rucksack beim nächsten Mal leichter)

Nordalpenweg 13 – von Admont nach Spital am Pyhrn oder Genuss hat einen Namen

Nach einer entspannten Nacht in unserer airbnb Unterkunft gings heute schon um 6.30 los – irgendwas mit der frühe Vogel oder so. Auf jeden Fall sind wir anscheinend schon bis Tirol (Hall) gewandert, also quasi fast fertig mit dem Nordalpenweg.

Diese Etappe war sicher eine der schönsten bis jetzt. Das Panorama der Hammer und das Wetter perfekt 🌞🌞🌞.

Runter Richtung Spital ging es dann durch die Klamm (wir waren die einzigen die in die falsche Richtung gegangen sind, oder doch die anderen?).

Zum Abschluss noch einen Kaffee im Stiftsinnenhof und dann noch die letzte Strecke über die Allee zum Bahnhof

Zur Sicherheit haben wir noch die Schuhe ausgelüftet, bevor wir in den Zug gestiegen sind 🤣

Der im übrigen auch wieder pünktlich war 🚂

Nordalpenweg 12 oder heuer wird unser Jahr – wettertechnisch gesehen

Man glaubt es kaum, schon der 2. Tag bei schönem Wetter. Überhaupt sind wir heuer erst einmal nass geworden und das im Waldviertel, also zählt nicht.

Die Nacht im Lager war super. Im übrigen ist es sehr lustig, wie die Leute da mit Schlafmaske und ähnlichem daliegen, wie auf der Beauty Farm – aber die meisten sind ja auch Halbpensionswanderer.

Der Weg zum Riffel war super schön, felsig, mit einigen Schneefeldern und super Ausblick. Leider hat mich eine steile, enge Ritsche, mit Schnee und Geröll kalt erwischt. Da hab ich dann verweigert, die Aussicht auf einen Abflug war nicht so prickelnd. War schon hart, weil der Gipfel war nur mehr hundert Meter entfernt. So sind wir denselben Weg wieder zurück und auf eine Suppe bei der Klinkehütte eingekehrt.

Chillig gings dann nach Admont, wo ein Zimmer mit Dusche (war schon notwendig) gewartet hat.

Nordalpenweg 11

Den ersten Teil dieser Etappe von der Hesshütte nach Johnsbach haben wir ja bereits letzten Juni erledigt, heute war der 2. Teil von Johnsbach auf die Mödlingerhütte dran. Die Anreise haben wir mit öffis erledigt und hat super gepasst.

Der Weg von der Bushaltestelle bis nach Johnsbach entlang des Sagenweges war super zum eingehen. Kurz hatten wir einen Schock, nachdem der Wegweiser auf einmal 2 Stunden nach Johnsbach angezeigt hat – wir haben aber dann eh nur 1 Stunde gebraucht. 😂

Auf die Mödlingerhütte ist es dann auch ratz fatz gegangen und im letzten Sonnenschein haben wir die Hütte erreicht – im übrigen eine Hammer Hütte. Super nette Hüttenwirte, sensationelles Essen und sehr, sehr gemütlich. Wissen andere auch, weil voll. Gut, dass wir reserviert haben.

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