
Tag 1 – 21. Juli 20

Endlich geht’s wieder los. Good Kopp und bad Kopp gehen wieder auf Tour. Diesmal geht’s nach Island zu den Feen und Trollen. Wir haben auch unsere Families dabei. 😍 Leider ohne Leah. Wir vermissen dich. 😭


Ich habe es jetzt amtlich. Ich hab kein Hirn. Das Staberl beim Coronatest ist bis zur Schädeldecke gegangen und auf keinen Widerstand gestoßen.
Campingplatz in Reykjavik
Haben heute unsere Zelte 🏕️ am Campingplatz in Reykjavik aufgestellt. Morgen geht der große Trek los. Heute ist noch Packchaos angesagt. Das passt niemals alles in die Rucksäcke 😭

Tag 2 – 22. Juli

Dem Start unserer Wanderung steht nichts mehr im Weg

Nachdem unser Yogabeitrag auf der Norwegenreise so ein großer Erfolg war, haben wir uns für unsere Islandreise wieder eine Rubrik eingerichtet: Nutzloses (Wissen) über Elfen und Trolle
In Reykjavik gibt es eine Elfenschule, wo man lernt, dass es 13 verschiedene Elfenarten gibt, drei Gattungen von Unsichtbaren, 3 Feengattungen und 4 Arten von Trollen und Zwergen
Harald ist der Meinung, dass er heute um 5 in der Früh schon einige Trolle gesehen hat. Waren aber nur wir, die aus dem Zelt gekrochen sind.
Tourstart in Skokar
Nach 2,5 Stunden Busfahrt in den Süden von Island geht’s jetzt los. Zu Beginn waren gleich einmal Stiegen für Riesen zu bewältigen. David war super happy. Endlich einmal Stiegen für ihn. Wir normal großen oder untergrößen Menschen haben uns etwas geplagt. Dafür wurden wir mit vielen coolen Wasserfällen und einem Wahnsinns Canyon belohnt.






Auf unserem Weg haben wir auch Feen und Trolle gesehen. Unser unnützes Wissen für heute über Elfen und Trolle:Elfen haben lange und spiddelige (was immer das sein soll) Beine, große Ohren und wuscheliges Haar (morgen erfahrt ihr, wie Trolle aussehen)
Der Weg war ziemlich anstrengend und daher haben wir gleich die erste Hütte auf dem Weg genommen. War super warm und gemütlich und vor allem die Hüttenwartin super freundlich.


Hier noch ein paar Eindrücke:





Tag 3 – 23. Juli
Fimmvörduskali bis Porsmörsk
Nach einer Nacht im Matratzen Lager begann der Morgen super sonnig.

Leider hat es um 7 so ausgesehen:

No matter the weather sind wir natürlich losgestartet und über Gletscher, Lavagestein und schmale Grate gewandert – das meiste bergab 😊 und sehr beeindruckend.



Nachdem wir die Schneefelder hinter uns gelassen hatten, gab es ein paar spannende Kletterpassagen


Über eine mobile Brücke (die immer an der gerade schmalsten Stelle steht) ging es im Tal über die Krossa Richtung Campingplatz

Der heutige Campingplatz ist super, mit Restaurant, Sauna und warmer Quelle. In Island sind vor allem die Duschen super heiß. Leider regnet es wieder.


Und hier wohnen auch ein paar Elfen 🧝♀️


Und Wikinger

Tag 4 – 24. Juli
Entis go back to Reykjavík + Rinners starten den Laugavegur
Kaputten Wanderschuhen, gerichteten Knien, die wir nicht gleich kaputt machen wollen und Wikingern, die lieber Schiff fahren geschuldet, haben wir uns entschieden heute den Überlandbus zurück nach Reykjavik zu nehmen.

Da der Bus aber erst um 16:30 abgefahren ist, hab ich die Rinners noch die Hälfte der nächsten Etappe begleitet.





In der Mittagspause hab ich mich dann verabschiedet und bin wieder zurück zum Campingplatz.

Natürlich nochmal durch den Bach 🥶 – kneippen at its best

Aber ohne Rucksack war es um einiges leichter zu bewerkstelligen
David hat in der Zwischenzeit das Bachbett in Richtung Basar erkundigt



Die Fahrt mit dem Bus war eine sehr wackelige Angelegenheit, erst nach einer Stunde waren wir wieder auf einer befestigten Strasse, dort hat die Busfahrerin die Radmuttern wieder fest gezogen 😱, bevor es weiterging.


Die nächste Etappe gingen wir nach einem sensationellen Frqpühstuck gestärkt an. Sonja hat uns noch bis zum Mittagessen (Nudeln, was sonst) begleitet.

Dann ging es alleine, das heißt nur die Rinners, weiter. Über eine schöne Mondlandschaft neben einem Canyon, immer in Sichtweite von coolen Gletschern. Den Canyon konnten wir dann über eine Brücke überqueren. Diese Passage war ganz nach Nickis Geschmack.
Der letzte Abschnitt war noch mal steil und schwer, vor allem mit den Rucksäcken am Buckel. Das letzte steile Stück hat mir mein Ritter Harald 😘meinen Rucksack abgenommen. Die 200 Meter hab ich mich so leicht wie eine Elfe gefühlt
Unser Zelt haben wir am einem wunderschönen, sonnigen Platz aufgestellt. Gut, dass wir warme Sachen mithaben, es ist kalt,brrrrrr. Haube, Handschuhe und Skiunterwäsche sind da super. Zum Abendessen gab’s – ihr dürft raten – Jaaaa, Nudeln und Buchstaben Suppe. Nach der Wanderung brauche ich lange keine Nudeln mehr. 😭.
Das Licht in der Nacht ist der Hammer.
Tag 5 – 25. Juli
Entis in Reykjavik und Rinners auf dem Laugavegur
In Reykjavik
Heute morgen waren wir im public pool gleich neben dem Campingplatz

Beim Eintritt bekommt man gleich eine genaue Einführung was und wie man sich zu waschen hat, bevor man das Bad betritt und für die ganz begriffsstutzigen hängen überall Zeichnungen

Und im Duschbereich gibt es einen eigenen Aufpasser, der das auch genau überwacht 😂
War sehr entspannend und da am Vormittag auch noch strahlender Sonnenschein war, konnten wir sogar am Poolrand in der Sonne sitzen ohne zu frieren.
Danach ging es mit dem Bus ins Zentrum. Sightseeing und Schuhe kaufen, was gar nicht so einfach war.










Zurück am Campingplatz gabs auch bei uns natürlich – richtig: Nudeln
Und noch ein Nachtrag zu gestern:
Trolle haben vier Finger, kommen nur in der Nacht heraus und werden versteinert, wenn sie von der Sonne erwischt werden.
Unnützes Wissen für heute:
Gnome – Jardvergar werden nur etwa 12 cm groß und leben in menschenähnlichen Gemeinschaften

Und weil es nicht recht finster wird

Diese lange Etappe war geprägt von einem langen Hatscher durch die Steinwüste (ziemlich zach und fad), einer heftigen Furt (strömungsstark und eiskalt) und einem wunderschönen Campingplatz an See (Alftavatn heißt Schwanensee – ich hab aber keine gesehen 😭).






Der Campingplatz hatte ein Restaurant (es gab Kakao für die Kids und mich und ein Bier für Harald) und super heiße Duschen 👍👍


Wow – oder von Alftavatn nach Hrafntinnusker

Das war die geilste Etappe bis jetzt. Nach einer regnerischen Nacht konnten wir glücklicherweise im Trockenen einpacken (Wetterbericht war nicht ganz so prickelnd).
Nach drei Kilometern und einer einfachen Furt kam gleich einmal ein steiler Anstieg. So steil konntest du bei uns zuhause gar nicht gehen, weil es zu rutschig ist. Die Mischung aus Erde und Vulkanasche hält super. 👍 Anstrengend war es trotzdem.

Oben kündigte dann ein strenger Geruch (die Jungs sagen Eierschaß dazu) die Geysire an. Olfaktorisch (Die Jungs haben gemeint, sie sind nach so vielen gemeinsamen Zeltnächten gut trainiert das auszuhalten) war es nicht so prickelnd, aber die Umgebung AWSOME!!!!!!!! Gelbe Bäche, Berge, die von gelb bis grün und rot alle Farben spielen und grünes Moos dazwischen.








Die Hütte in der wir heute schlafen ist auch top ausgestattet und gemütlich (ich freu mich schon wieder aufs Schlafen 😂)







Morgen geht’s auf zur letzten Etappe. Freuen uns schon auf ein Wiedersehen mit den Entis. 🤗👋
Bei den Entis ist Schlechtwetter
Heute früh hat es geregnet, so haben wir beschlossen ein Indoorprogramm zu absolvieren. Erste Station das Aurora Reykjavik, wir wollten wenigstens auf Bildern die Nordlichter sehen.




Es gab auch einen Film mit den Nordlichtern rund um die Insel. Die sind in echt sicher sehr beeindruckend, aber wahrscheinlich genau so selten zu sehen, wie die Lava oben am Stromboli 😂 (liebe Grüße an Alex und Ulli an dieser Stelle). Zumindest ist der „Wegweiser“ wie man Nordlichter zu sehen bekommt ungefähr so lang wie ein Beipackzettel.
Danach ging es ins Saga Museum – die Geschichte Islands als Wachskabinett. War sehr interessant, aber wir haben wieder mal festgestellt, dass wir sowieso einen Wikinger in der Familie haben.


Danach wurde das Wetter wieder besser, aber ein Museum war noch am Weg

An dieser Stelle wird allerdings nicht verraten, ob wir auch drinnen waren. Wenn ihr wissen wollt, wie so eine Ausstellung aussieht, müsst ihr euch das Ding schon selber ansehen.
Am Flohmarkt waren wir auch (war nicht so toll, aber für alle der älteren Generation, die sich noch erinnern können, ist das folgende Bild)

Mit dem Bus ging es zurück zum Campingplatz, der am Ende eines riesigen Parks liegt. Den haben wir noch erkundet und waren im botanischen Garten. War sehr lustig, die ganzen Pflanzen stehen bei jedem von uns im Garten und das exotischste hier waren die Sonnenblumen. Da merkst man dann erst, dass es wirklich kaum über 15 Grad bekommt.



Unnützes Wissen für heute
Zwerge – Dvergar tragen meist spitze Hüte und Schuhe, einen langen Mantel und haben Bärte. Sie haben etwa die Größe von 3 – 5 jährigen Kindern und besitzen eine farbenfrohe Aura und ein temperamentvolles Wesen.
Tag 7 – 27. Juli
Happy Birthday Judith












Letzte Etappe auf dem Laugavegur

Heute ist der letzte Tag 😭. (die Jungs sind eher so :😄). Die 🌞scheint und unsere Unterhaltungen am Frühstückstisch werden immer gehaltvoller (wer den Witz des heutigen Tages hören will, muss sich an Harald wenden, den kann ich nicht veröffentlichen (auf jeden Fall kann es was, mit Mann und drei Pubertierenden unterwegs zu sein)





Auch der heutige Weg war der Hammer. Rote Berge, Gletscher und Geysire








Unser Ziel Landmannalaugar liegt wunderschön in einem alten Flussbett. Und das Beste: mit Hotpot. Das haben wir uns verdient.



Die Rückfahrt war auch noch ein Erlebnis. 2 Stunden unbefestigte Piste, da werden alle müden Muskeln durchgeschüttelt.
Tag 8 – 28. Juli
Endlich wieder vereint

Nach Tagen der Trennung haben wir heute wieder einen coolen gemeinsamen Tag verbracht. Nach einem gemütlichen Frühstück ging es mit dem Mietauto zu den Geysiren Geysir (die Mutter aller Geysire – spuckt leider nicht mehr) und Strokkur (der spuckt ca alle 5 bis 10 Minuten). Harald hat versucht ein Selfie von uns vor dem Geysir zu machen. War ziemlich lustig, aber nicht ganz so erfolgreich (das Video findet ihr auf patschenpicker.com)



Dann ging es weiter zum Wasserfall Gulfoss.





Den Abschluss des Tages bildet eine chillige Badesession in der „secret Lagune“. Dort haben wir in ca. 40 Grad heißem Wasser entspannt.



Hier haben wir auch Feen und Zwergen Behausungen entdeckt :


Hier kommt unser heutiges unnützes Wissen zum Tag :
Beleidigt man Feen (in unserem Fall, indem man auf ihre Behausungen steigt) , muss man ihnen etwas vorsingen (die Rinners durften nicht mitsingen, dieser Gesang hätte alles verschlimmert 😭)

Nicht belegtes unnützes Wissen:Trolle kann man besänftigen, indem man ihnen in der Nase bohrt:


Nachdem der Island Urlaub nix für Weicheier ist, ist dieses Land die beliebteste Urlaubsdestination von Chuck Norris. Wir haben euch seine Lieblingsplätze herausgesucht.
Hier badet Chuck Norris :


Sein Weg zur Dusche :

Tag 9 – 29. Juli
Morgen geht’s schon wieder heim. Daher haben wir heute noch einen intensiven Sightseeing Tag verbracht. Zuerst haben wir uns Reykjavík angeschaut – gut, da waren wir schnell fertig. Viel gibt’s da nicht zu sehen, aber das ist dafür entzückend.




Im Anschluss ging es nach P(th) gesprochen) ingvellir. Geschichte und Geographie Unterricht vereint. Dort wurde das erste isländische Parliament gegründet und abgehalten 930 AD) . Außerdem stoßen dort die eurasische und die amerikanische Platte zusammen (bzw. bewegen sich momentan ca 2,5 cm im Jahr auseinander). Sehr spannend – wir sind quasi in Amerika und Europa gewesen. Kids (naja, fast alle) waren auch total begeistert.









Danach besuchten wir noch den Kerid Krater (einstimmiger Beschluss) . Sehr cool.




Zum Abschluss gab’s Nudelparty. Juhuuuu.

Am Abend zeigte sich Island wieder von der besten Seite

Als unnützes Wissen über Feen, Zwerge und Trolle gibt es heute den Tagesablauf eines Trolls







Abschied mit Whale watching
Whale watching am letzten Tag ist cool. Drei Stunden mit allem an Gewand, was wir mithatten, auf See – zum Glück gab es auch schmucke Overalls, die einen schlanken Fuß machen. Die Wale waren cool, wir haben Zwergwale (Minke Wales – hört sich irgendwie wie Milki way- übrigens mit 7 bis 11m nicht wirklich zwergig ) und Schweinswale gesehen. Unser Guide hat uns erklärt, dass die Zwergwale furchtbar stinken können und sie daher „stinky minkes“ genannt werden. Einer der Wale hat uns lange begleitet, er heißt Humpy. Hier kommen noch ein paar Eindrücke :









Im Anschluss gingen wir futtern in die Food Hall. Keiner wollte dort die vietnamesischen Nudeln essen – warum wohl? Es gab fish and chips und andere Köstlichkeiten (eine traumhafte vegane Suppe, von der wir nicht wissen, was drinnen war) . Mhhhhhhh – uns ist jetzt noch schlecht, soviel haben wir gefuttert.


Jetzt geht’s zum Flughafen, zum Glück, weil es regnet und regnet.



Dafür hatten wir Traumwetter beim Heimfliegen.

Fazit – Nudeln, what else!
Zum Abschluss ein kleiner Rückblick auf unsere gemeinsame Reise :
1. Wir haben ca. 70km und 3350 Höhenmeter bei der Trekking Tour zurückgelegt.
2. Dabei war der schwerste Rucksack über 20 kg schwer.
3. Wir haben ca. 70 Packungen Nudeln und 20 Packerlsuppen mitgehabt (und verspeist). Das war zwar etwas eintönige Kost, ist aber empfehlenswert, weil es viel günstiger als die angebotene Expeditionsnahrung ist. Ein Hoch auf die Fertigprodukte Industrie 👍
4. Pauli musste seine Exit Strategie nicht anwenden. Er hat gemeint, wenn das Wandern zu anstrengend ist, lebt er unter der nächsten Brücke als Troll in Island und erschreckt Leute.

5 die Schafe in Island sind genauso breit wie hoch – also quasi „quadratisch praktisch gut“

6. Unsere Gespräche waren selten über der Gürtellinie. Gut , dass es keine Aufnahmen davon gibt. 😂
7. Isländer brauchen kein Zelt und schon gar keine Hütte zum übernachten. Die schlafen einfach gut vor der Hütte. Brrrrrrrr
8. Das Highlight von Nils war der gratis Refill. Heiße Schokolade bis zum Platzen.
9. Nicki hat der Urlaub super gefallen, das einzige, was ihm gefehlt hat, war die mitternächtliche Eierspeis Party.
10. gut wäre es auch eine Schlafmaske mitzunehmen, es wird einfach nicht finster
11. David hat keine Kondition
12. wir sind alle Coronafrei, und wenn wir keinen Test mehr machen müssen, sind wir auch nicht traurig. Aber dank Corona durften wir Island so Touristenfrei erleben, wie es wahrscheinlich nie wieder sein wird.
13. Isländisch kann man einfach nicht verstehen, sprechen vielleicht wenn man einen Schlaganfall hat.
14. lieber Blasen in neuen Schuhen riskieren, als dass sich alte Schuhe während der Wanderung auflösen
15. Danke an Edith und Gerhard für die Trinkflaschen. Die waren super. 👍
16. so sieht die Nachbereitung eines Trekking Urlaubs für die Erwachsenen aus :






Und so für die Kids :


Abschluss zum Abschluss: es kann was bei über 30 Grad im Schatten Skiunterwäsche, Fleecepullis und Angora T-shirts aufzuhängen. 😂
