time is fleeting – 31 Tage bin ich schon da, unglaublich, wie die Zeit vergeht. Da mein Campingplatz direkt an der transatlanticway Strecke liegt, hab ich mir gedacht, ich gehe ein Stückchen der Strecke – rauf auf den Healy Pass.
Wie man sieht, war es wieder mal eher regnerisch und windig, aber das bin ich schon gewöhnt. da kann ich mich dann über so super Tage wie gestern umso mehr freuen.
Morgen fahr ich dann mit dem Bus nach Kinsale. Dort warte ich dann auf Harald und gehe noch ein bisschen wandern. Angeblich gibts dort super Strände – wer weiß, vielleicht gibts ja Badewetter – weil Eisbaden soll ja angeblich gesund sein 🥶.
so gefällt mir Irland : in der Nacht hat es wieder geschüttet, aber wurscht, weil regensicher im Zelt verbracht (übrigens, kalt ist mir auch nicht mehr seitdem ich mein Inlay für den Schlafsack habe).
in der Früh dann Sonnenschein und so hab ich mich mit dem Bus Richtung Dursey island aufgemacht. dort gibt es Irlands einzige Seilbahn. die ist genial. kann dann doch immerhin 6 Personen auf einmal transportieren und braucht für die ca 300m übers Meer 10 Minuten – quasi Tempo Schnecke 🤣. der Nachteil : ich hab 1 Stunde bei der Hinfahrt und eine bei der Rückfahrt gewartet.
keine Zeitlupe, das fährt so langsam
Auf der Insel leben neben den Schafen auch noch 15 Menschen und dort gibt es kein Handynetz 😭. Aber das macht nix, weil da hat man eh genug zu tun mit Gegend schauen. Ich hab gefühlt Millionen Bilder und Videos gemacht – eine kleine Auswahl gibts hier:
das war die Aussicht von meinem Jausenplatzerl
das Problem heute war dann, dass es nur einen einzigen Bus zurück gibt. ich war schon ziemlich unrund in der Warteschlange. aber es ist sich super ausgegangen und sonst hätte ich halt autogestoppt. Apropos Bus:die Busfahrer (es gibt nur Männer) sind alle aus Thailand (also ich bin mir sicher, es sind unterschiedliche) , fahren wie die Irren und telefonieren dabei die ganze Zeit lautstark (ich glaube, die bräuchten kein Handy – die hört man auch so bis Thailand 🤣) in ihrer Sprache. ist ziemlich unterhaltsam.
track gibt es heute keinen, ich hab drauf vergessen, weil ich so beeindruckt war.
also ich muss gestehen, heute in der Nacht hab ich mich ein bisschen gefürchtet. so ein Gewitter hab ich noch nie erlebt. es hat gedonnert, geblitzt, geregnet und gestürmt. das Zelt hat vor lauter Elektrizität in der Luft geknistert und gezittert. dann hat es gekracht und es gab von 2 in der Nacht bis um 9 in der Früh keinen Strom und kein Handynetz – alles weg.
ich war dann in der Früh der Star in der campers’kitchen, weil ich ja den Gaskocher mithabe und hab damit Wasser für Tee und Kaffee gekocht.
und wie Irland halt so ist, hat dann gleich einmal die Sonne gescheint und ich hab mich wieder auf den Weg gemacht. zuerst mit dem bus
1. Gipfelkreuz in Irland café auf dem Weg 🤣
Morgen soll es wettertechnisch auch noch halbwegs gehen, da werde ich dann noch was wandern. ab übermorgen wird es wieder schlechter, da werd ich dann einen Waschtag einlegen, weil ich hab nicht mehr viel was nicht stinkt.
Hier kommt noch der heutige Track – mit ein paar Anhängseln (nicht verlaufen, Fotos gemacht 🤣)
back to Irish weather – es kübelt und stürmt wieder. Wahrscheinlich hab ich gestern den Sommer in irland erlebt 🤣. macht aber nix, mach ich halt Sightseeing mit dem öffentlichen Bus. Da bin ich übrigens die Einzige – die sind anscheinend auf viele Touristen ausgerichtet, weil das ist ein großer Bus – aber bei dem Wetter will halt keiner raus.
Aber, es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Ausrüstung (wer den Blödsinn gesagt hat , war noch nie in Norwegen oder Irland unterwegs), also hab ich das beste draus gemacht.
ich bin von Castletownbere zum Dunboy Castle gewandert. da gibts eine liebe Geschichte dazu. Adrian, der Organisator von Haralds Rennen heißt O’Sullivan und er hat mir erzählt, dass er von diesem O’Sullivan Clan abstammt, also hab ich mir gedacht, da schau ich vorbei – quasi Verbindung zu Harald über 100 Ecken.
Nachdem der Wetterbericht vorgestern noch super schön für die kommenden Tage angesagt hat, wird es jetzt stürmisch und regnerisch. ich schau also von Tag zu Tag was ich machen kann. das Problem hier ist, dass die Wanderwege hier in den Bergen (naja, ok Hügel) ziemlich schlecht sind und nicht immer gut markiert. und wenn man nix sieht, weil sie voll im Nebel sind, kann das blöd sein.
abet ich bleib halt wie heute an der Küste, da gehts meistens und ist super schön
heute in der Nacht sagt er Sturm und vollen Regen an. Ich hab sicherheitshalber einmal den Rucksack gepackt, damit ich mich schnell in den Aufenthaltsraum flüchten kann. Aber mein Zelt hält normalerweise ganz super und lässt keinen Regen herein. ein Loch hab ich schon mit Pflaster zugepickt, weil Tape hab ich kein ordentliches mit und Pflaster genug 🤣
hab gestern eine nette Unterkunft in einem 6-Bett Zimmer in Kenmare gefunden und bin jetzt wieder super motiviert für die nächsten Wanderungen.
nach einem Frühstück in einer genialen Bäckerei hab ich dann wieder mal auf den Bus gewartet (40 Minuten Verspätung) – aber zum Glück in der Sonne – da hats dann doch fast 15 Grad gehabt 🤣 – also kurze Hose.
von Glengarriff ist es dann wieder losgegangen – besser gesagt weitergegangen ist es heute nur sehr langsam, weil ich sooo viele Fotos gemacht habe und ich immer wieder stehengeblieben bin um Brombeeren zu essen. yummy
der Campingplatz ist super schön und ich bin heilfroh, dass ich morgen meinen Rucksack wieder im Zelt lassen kann. morgen muss ich es auch kürzer angehen, weil meinen Zehen hat das heute nicht ganz so gut getan.
my home is my castle 🤣.
die Schuhe lass ich immer zur Abschreckung vor dem Zelt stehen. Gemeinsam mit den Stinkesocken schrecken sie alles ab.
heute also noch Relaxtag – ein bisschen Zug und Busfahren. deshalb bin ich heute schon 3x über die Stiege in mein Zimmer im 6. Stock gelatscht um meine Form nicht ganz zu verlieren 🤣.
Frühstück war wieder genial und der Leprechaun freut sich auch schon wieder auf neue Abenteuer. er rückt zwar noch immer nicht mit dem Gold heraus, aber er macht sich nicht mehr extra schwer (ok, es kann auch daran liegen, dass ich meinen Essvorrat schon merklich verkleinert habe).
Gut, dass ich heute so viel im Zug und Bus sitze, da kann ich Haralds Rennen (ja, diesmal gibt sogar er zu, dass es eines ist 🤣) verfolgen. Alle Infos zum Rennen findet ihr auf:
the early bird catches the worm (oder hat einen Vogel) , oder so ähnlich. also hat unser Tag heute um 10 vor 4 begonnen. gestern haben wir beide brav den Wecker gestellt, um dann (zum Glück) draufzukommen, dass wir ihn für 10 vor 5 gestellt haben 😭. also noch schnell umgestellt.
ich bin dann mit dem Taxi zum Start gefahren, weil sonst hätte ich noch früher aufstehen müssen. die Stimmung um halb 5 in Derry war der Hammer
Der Start war dann eine richtig coole Sache – inklusive Lied (bitte unbedingt anhören, hat ein Teilnehmer verfasst und sagt viel über die Radlerinnen und Radler aus, die sowas machen)
das ist der Organisator des Rennens
Ich hab ja den weniger sportlichen Teil und bin dann zur Bushaltestelle gelatscht und mit dem Bus nach Dublin gefahren. morgen geht es dann weiter mit dem Zug nach Kenmare und übermorgen gehe ich dann den Beara way an. das heißt meine Zehe hat noch 2 Tage zum Erholen – ich hoffe, das reicht (fingers crossed).
verfolgen. Aber bitte nix kommentieren, er will nicht wissen, wie und wo er im Rennen steht, also nur schauen und genießen 🤣 (zumindest werden uns beim Zuschauen die Beine und der Hintern weniger weh tun)
letzte Vorbereitung für Haralds Rennen – Zelt imprägnieren – Salbe kaufen – und noch viel und gut essen als Vorbereitung (=gutes Frühstück und dann Mittag Nudeln und Abend Nudeln 🤣)
Nach dem Stadtrundgang gings zur Registration und zum Briefing – very lovely in einem Park (inklusive gutem Kaffee ☕)
das ist da jetzt eindeutig Urlaub. Lang schlafen und gemütliches, gemeinsames Frühstück
beim Stadtspaziergang (mit den Flippis, um die Füße zu schonen) hab ich mir dann alles für meine lädierte Zehe organisiert. hab ja jetzt zum Glück einige Tage, in denen sich das Nagelbett erholen kann, bis es wieder in die Wanderschuhe geht.
Unser Quartier 😍
Am Abend haben wir dann Suppe und Lasagne vor dem Fernseher (Olympia schauen – hab bis jetzt ja nix gesehen) geschmaust – voll Urlaub halt.
Morgen gehts dann zum Rennbriefing. bin schon gespannt.
seid drei Wochen bin ich jetzt schon da und nachdem ich schon den Osten (Dublin) und die Westküste des Landes ein bisschen kenne, gehts heute in den Norden der Insel nach Derry. nicht zu Fuß, das wäre zu weit, sondern mit dem Bus.
die Fahrt dauert 5 Stunden und es gibt KEINE Toiletten (auch keine Klostopps) – also hab ich sicherheitshalber nix getrunken.
am Ende der Reise hat dann Harald auf mich gewartet. das war so schön – ich freu mich aufcdie gemeinsamen Tage ❤️.
Unser Quartier ist voll cool – gestaltet von einem Künstlerkollektiv.
Track gibts heue (und die nachsten Tage) keinen, weil nix Wandern