Nordalpenweg 8 vom Schiestlhaus über den Hochschwab zum Leopoldsteinersee

Wecker auf 4.45 gestellt um den Sonnenaufgang am Gipfel zu erleben. Wurde dann aber 5.15,weil zuviel Nebel und keine Sicht. Dann war es aber genial.

Dann ging es abwärts und zum ersten Mal seit langem mit Sonnenschein (wir haben sogar Schatten geworfen)

Auf dem Weg (und zwar genau) haben wir eine Herde Steinböcke getroffen.

Auf der Häuselalm haben wir uns ein Frühstück gegönnt. Wir sind ja in der Früh ohne los , da es auf der Hütte erst ab halb 8 Frühstück gibt – viel zu spät für uns.

Der weitere Weg abwärts war teilweise unglaublich steil. Mit Blasen auf den Zehen also eher suboptimal. Aber die Landschaft war der Hammer.

Am Leopoldsteinersee hat uns dann Gottfried abgeholt 😍😘🤗. Vielen Dank dafür – öffentlich hätten wir 5 Stunden für die Heimreise gebraucht.

Nachsatz zur Tour : auf den Etappen von Krampen bis zum Leopoldsteinersee gibt es kein oder nur sehr selten Netz – Handy Detox quasi. War sehr ungewohnt keinen Kontakt zu haben, aber unsere Kids haben zuhause auch ohne uns alles geschaukelt. DANKE 😘🤗😍

PPS.: Susi ist 3 Tage mit einer Wahnsinnsblase auf der kleinen Zehe gewandert – Hut ab für dein Durchhaltevermögen 😘

PPPS: hab ich nur Sonjas Betreuung zu verdanken. Die bringt mich überall hin. ❤️

Nordalpenweg oder es liegt an uns

Gut, heute gehts also zum Hochschwab -versprochen war gutes Wetter. Aber wir haben festgestellt, es liegt an uns. Aufgestanden-schônes Wetter mit super Blick auf den Hochschwab.

Na gut,schôn ist relativ.

Dann hat es innerhalb von 10 Minuten so ausgeschaut.

Wir haben dann aber einmal den ärgsten Regen abgewartet und sind trocken weggekommen – das gute Frühstück hat uns das Warten erleichtert 😋. Juhuu. Bis zur Seealpe ist es wunderschön durch den Wald und über Almen.

Leider gibt es auch solche Schilder.ahhhhh.ab dann ist sonja vorne gegangen – you are so brave.

Sind ohne Schlangen 🐍 Sichtung weitergekommen und das Wetter wurde zumindest nicht schlechter. Daher haben wir am Seebergpass entschieden über die schônere , aber bei schlechtem Wetter suboptimale Route,die Aflenzer Staritzen zu gehen. Haben sogar einen einheimischen Bergretter, den wir getroffen haben gefragt und er hat gemeint, es reißt auf. Was immer er damit gemeint hat, mach 1,5 Stunden hat es geschifft auf tausend, der Sturm hat uns den Regen und Gesicht gepeitscht (ja, das hatten wir auch gestern) und ich (Susi) war bisschen unrund.

Zum Glück hat dann der Regen aufgehört, aber irgendwie ist es schade dass wir nie gute Aussicht haben. Hat sich aber auch gebessert

Steinböcke und Murmeltiere haben wir heute auch gesehen

Sind dann gut am Schiestlhaus angekommen. Voll modern und groß, aber auch gut gefüllt. Berghüttenambiente hats eher nicht. Macht aber nix, gehen heute bald schlafen,weil wir morgen den Sonnenaufgang am Gipfel erleben wollen und da heißt es bald aufstehen.

Nordalpenweg – Norway at its best 🇳🇴

Diesmal war unsere Anreise sehr komfortabel im Papa -Taxi (vielen Dank dafür)

Beim Start in Krampen waren wir noch voller Optimismus, dass der Regen erstens um 14:00 zu End ist und zweitens nicht so schlimm wird.

Kurze Zeit später fühlten wir uns nach Norwegen zurückversetzt- Wasser von oben, Wasser von unten, der Bach war der Weg oder war der Weg ein Bach? Der Regen hörte dann ziemlich bald auf, aber ohne Machete durchs Gestrüpp auf kaum begangenen Pfaden wird man auch ganz schön nass 😅

Finde den Weg 🤔

Auf der Kleinveitschalm war alles zu und der Wind wurde langsam stärker, also gabs nur eine kurze Rast und weiter zur hohen Veitsch

Der Wetterbericht hat ja für Nachmittag besseres Wetter vorhergesagt, eir möchten nicht wissen, was schlechtes Wetter ist. Orkanartige Windböen, Nebel und kaum Sicht, Regen der wie Hagel ins Gesicht sticht – schön wars. Zu allem Glück hatte auch noch das Graf Meranhaus geschlossen

Also weiter Richtung Etappenziel mit allen Kleidungsstücken angezogen, die wir eingepackt hatten – und das sind viele, weil wir schlechtes Wetter schon gewohnt sind 😂.

Haben auf dem Weg eine ungarische Familie in kurzen Hosen und ziemlich durchgefroren getroffen 🥶.

Weiter unten ist es dann gleich wärmer geworden und wir waren auch auf der Wind abgewandten Seite unterwegs und sind dann gut auf der Turnauer Alm angekommen.

Eine Kaspressknödelsuppe und einen Erdäpfelschmarrn später schmeckte das Achterl besonders gut

Nordalpenweg Etappe 5: Schneealpenhaus nach Tirol

Heute haben wir wieder optimale Voraussetzungen für unsere lange Etappe nach Tirol (siehe Foto unten). Es schneit, der Wind geht und es ist neblig. Juhuuuu, genau unser Wetter. Heute Abend sagt der Wetterbericht schöneres Wetter an, also hören wir auf. 😜
Na gut, dass mit dem juhuuuu nehmen wir zurück. Auch mit super Ausrüstung macht so ein Wetter keinen Spaß. Zuerst viel Schnee und schlechte bis keine Sicht- ohne die Spuren hätten wir nach dem Gipfel keine Chance gehabt den Weg zu finden. Dann hat es nicht geregnet, sondern gekübelt 🌧️. Deshalb haben wir uns dazu entschieden, dass wir so schnell wie möglich absteigen, und statt 5 Stunden nur 3 Stunden im Regen zu verbringen. Waren aber trotzdem bis auf die Haut waschelnass.

Haben dann auf der Heimfahrt auch noch Harald gleich mitgenommen. Der war nämlich auch nicht in der Therme, sondern Radfahren. Also auch kein Weichei. Hut ab.

Nordalpenweg Etappe 4 – vom Ottohaus zum Schneealpenhaus

Ja, jetzt wissen wir, warum wir alleine sind. Die anderen liegen sicher in der Therme. Weicheier!
Dabei hats um 5 in der Früh so ausgesehen.
Jetzt frühstücken wir erst einmal ausgiebig und hoffen, dass das Wetter besser wird.

Wetter ist nicht besser geworden, aber wurscht. Wir gehen los. Auf der Seehütte verwerfen wir unseren Plan von der Heukuppe, aufgrund des Wetters und des Sturms. Gehen jetzt über das Waxriegelhaus und von dort zum Nasskamm. Vielen Dank an Hüttenwirt Franz in derSeehütte.

Der Weg auf das Schneealpenhaus war steil und viele, viele, viele Klopausen waren notwendig.Danke an Sonja für die Geduld und die Taschentücher 😘. Strava und runtastic zeigen uns ca. 50 km heute an. Irgendwo muss ein cooler flying fox gewesen sein, den wir nicht mitbekommen haben 😂. Schneealpenhaus ist super warm und das Essen ist super gut. Auf der morgigen Etappe gehen wir durch Durchfall. Sehr passend für mich. Sonja hat schon gefragt, ob sie ein Foto von mir machen darf
Am Schneealpenhaus gab es dann noch eine sensationelle Kaspressknödelsuppe zum Abendessen
Und so schaut das Wetter jetzt am Abend aus 😩, morgen Früh soll es wieder regnen/schneien 😭

Nordalpenweg – juhuuuu es geht weiter

Die Hütte haben wir schon vor Monaten gebucht – wir haben unsere ganze Hoffnung in Basti fantasti 🤣 und seine Öffnungsschritte gesetzt. Leider vertragen sich eine Magen Darm Grippe und ein alpiner Steig nur bedingt. Das war heute ein mühsamer Aufstieg, aber dank Sonjas Unterstützung und vieler, vieler, vieler Pausen haben wir es geschafft. Jetzt sitzen wir ganz alleine vor dem wärmenden Ofen, weil im Zimmer frieren wir uns den A… ab. Morgen geht’s hoffentlich besser. Freuen uns schon, obwohl der Wetterbericht suboptimal ist. Aber „no matter the weather“

Das graue Tier mit dem Rüssel und die Gazelle

Da merkt man das Training. Während ich mich nach den gestrigen 30km elefantös auf allen Vieren aus dem Bett wälze, springt Sonja wie eine Gazelle vom Stockbett herunter. Auf auf, auf den Schneeberg,der schon so cool nahe ist Über den Fadensteig geht’s zum Gipfel. Super Aussicht, super Kletterei in weißen Felsen. Da macht man die 800 Höhenmeter ratz fatz.

Halb 11 standen wir schon am Gipfel, inklusive Pause auf der Fischerhütte. Man sieht es auf dem Bild nicht, aber der Gipfel ist voll verhunzt durch Satellitenschüsseln und Sender 😭

Der Abstieg ins Höllental war steil und heiß. Kein Genuss für Oberschenkel und Zehen, aber dafür fürs Auge.

Im Weichtalhaus gab es dann endlich die ersehnte Kaspressknödelsuppe – juhuuuu (eigentlich gehen wir nur deswegen wandern)

Und danke nochmals an Harald fürs Auto umstellen. Gut nur, dass ich beim heimfahren nicht auf Susi gehört habe, dann wären wir jetzt in Italien 😂

Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt

Nach zweijähriger intensiver Vorbereitung und akribischer Planung konnten wir heute endlich unsere Tour von Ost nach West über den Nordalpenweg starten…. Und haben gleich die ersten beiden Etappen gestrichen (soviel zur sorgfältigen Planung 😂). Da der Wetterdienst für Sonntag wieder einmal Regenwetter angesagt hat, wir aber unbedingt auf den Schneeberg gehen wollen, haben wir unsere Tour nicht in Baden sondern am Waxeneckhaus gestartet (Danke an Harald für den Transport. Er hat sich schweren Herzens überreden lassen, Sonjas Auto zum Weichtalhaus zu überstellen und mit dem Rad nach Mariazell zu fahren – Danke, wir wissen, wie ungern du das machst) 😘

Beim Start

Unser Start war klar, nur unser Ziel nicht, da wir viele Anfragen an diverse Hütten geschickt hatten, aber keine Antworten oder Absagen bekamen 😭. Deshalb haben wir auch das Zelt eingepackt. Während des Weges konnten wir aber dann noch im Berggasthof Maumauwiese eine Unterkunft reservieren.

Der Weg war sensationell und sehr beeindruckend. Steil abfallende Wände, Wurzelwege und Wiesenwege (diesen Weg gehen nicht viele, wir hätten eine Machete gut gebrauchen können)

Unsere erste längere Pause haben wir auf der Gauermannhütte gemacht. Coole, entzückende Hütte mit einem lustigen Wirt. Schade, dass wir zu bald für Knödel und Schweinsbraten waren. 😭 Dafür haben wir gleich einen Schnaps bekommen – Hollaröduliö

Weiter gings zum Öhlerschutzhaus. Dort haben wir unser Quartier für den nächsten Tag abgesagt (brauchen wir ja nicht, sind dann ja schon weiter) und uns eine Kaspressknödelsuppe gegönnt.

Für die Food Blogger unter euch

Immer den Schneeberg im Blick (das schaut nach vielen Höhenmetern aus 😭) geht’s weiter. Sonja rettet mich vor einer großen schwarzen Höhlenotter, vertreibt sie und führt mich an der Hand vorbei (sonst würde ich noch immer dort starr stehen 😭)

Beim Gasthof auf der Maumauwiese haben wir dann endlich den schon den ganzen Tag ersehnten Kaffee bekommen und eine warme Dusche. Die Fusserl schmerzen ganz leicht, aber wir haben heute mehr Kilometer gemacht, damit wir morgen mehr Zeit für den Aufstieg auf den Schneeberg haben.

Fazit – Nudeln, what else!

Zum Abschluss ein kleiner Rückblick auf unsere gemeinsame Reise :

1. Wir haben ca. 70km und 3350 Höhenmeter bei der Trekking Tour zurückgelegt.

2. Dabei war der schwerste Rucksack über 20 kg schwer.

3. Wir haben ca. 70 Packungen Nudeln und 20 Packerlsuppen mitgehabt (und verspeist). Das war zwar etwas eintönige Kost, ist aber empfehlenswert, weil es viel günstiger als die angebotene Expeditionsnahrung ist. Ein Hoch auf die Fertigprodukte Industrie 👍

4. Pauli musste seine Exit Strategie nicht anwenden. Er hat gemeint, wenn das Wandern zu anstrengend ist, lebt er unter der nächsten Brücke als Troll in Island und erschreckt Leute.

5 die Schafe in Island sind genauso breit wie hoch – also quasi „quadratisch praktisch gut“

6. Unsere Gespräche waren selten über der Gürtellinie. Gut , dass es keine Aufnahmen davon gibt. 😂

7. Isländer brauchen kein Zelt und schon gar keine Hütte zum übernachten. Die schlafen einfach gut vor der Hütte. Brrrrrrrr

8. Das Highlight von Nils war der gratis Refill. Heiße Schokolade bis zum Platzen.

9. Nicki hat der Urlaub super gefallen, das einzige, was ihm gefehlt hat, war die mitternächtliche Eierspeis Party.

10. gut wäre es auch eine Schlafmaske mitzunehmen, es wird einfach nicht finster

11. David hat keine Kondition

12. wir sind alle Coronafrei, und wenn wir keinen Test mehr machen müssen, sind wir auch nicht traurig. Aber dank Corona durften wir Island so Touristenfrei erleben, wie es wahrscheinlich nie wieder sein wird.

13. Isländisch kann man einfach nicht verstehen, sprechen vielleicht wenn man einen Schlaganfall hat.

14. lieber Blasen in neuen Schuhen riskieren, als dass sich alte Schuhe während der Wanderung auflösen

15. Danke an Edith und Gerhard für die Trinkflaschen. Die waren super. 👍

16. so sieht die Nachbereitung eines Trekking Urlaubs für die Erwachsenen aus :

Und so für die Kids :

Abschluss zum Abschluss: es kann was bei über 30 Grad im Schatten Skiunterwäsche, Fleecepullis und Angora T-shirts aufzuhängen. 😂

Es war zauberschön!

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