One Kopp in Island (3)

Wetter ist heute eher suboptimal (Regen und starker Wind)

Wir machen heute Alternativprogramm – und gehen ins Museum. Vielleicht wird es ja besser am Nachmittag. Reykjavik ist ja nicht groß, da reichen dann ein paar Stunden.

Perlan Museum

Nach dem Museum haben wir das Starterpaket abgeholt (es gibt tatsächlich noch andere Wahnsinnige)

So gut wie auf dem Bild soll das Wetter am Samstag nicht werden
Glücklicherweise bin ich in der letzten Startgruppe, da hört es dann früher zu regnen auf 🤣

Die anschließende kurze Regenpause haben wir dann für eine Besichtigung von Reykjavik genutzt

Auf diesem Weg nochmals Happy Birthday liebe Frieda 🎂

One Kopp in Island (2)

inkl. Gottfried und Judith ☺️

Ein bissl Aufregung bei der Anreise kann nicht schaden 🤪. Wir sind zwar bald genug angereist, aber uns und 10 andere Mitreisende haben sie zweimal durch den Security Check gejagt (an zwei verschiedenen Stellen und der Flughafen München ist groß 🤣)

14:03 sind wir dann im Flieger gesessen- Abflug war für 14:05 😉 geplant. 14:35 stehen wir noch immer, da hätten wir uns gar nicht so viel Stress machen müssen.

Abflug 🛫 dann um 15:00

Wichtige Info: während dem Flug bekommt man nicht einmal mehr eine Kleinigkeit zu essen (wenigstens sind die Softdrinks noch inkludiert) – jetzt nach der Landung in Reykjavik (Ortszeit 17:00, daheim 19:00) sind wir schon leicht hangry 😱.

Erster Blick auf Island (Vatnajökull)
In Reykjavik regnets dann leicht.

Der Anschluss mit dem Flybus nach Reykjavik hat dann problemlos geklappt. Unser Quartier ist direkt im Zentrum – danke Susi für die super Organisation (die Adresse kennen aber nicht einmal die Busfahrer – die uns in die andere Richtung geschickt hätten 😝). So sind wir dann zu Fuß dorthin marschiert, quasi als aufwärmen für unsere Wanderung mit den Rucksäcken.

Morgen erkunden wir dann Reykjavik und holen meine Startnummer.

One Kopp in Island (1)

Dank Susi darf ich ja heuer in Island einen Ultra Marathon laufen (vielleicht hätte ich mir doch das Wellnesswochenende zum Geburtstag wünschen sollen 😂).

Ich freu mich schon riesig und werde langsam meganervös, was da auf mich zukommt.

Meine Vorbereitung ist jetzt abgeschlossen, 6 Monate hab ich mich ohne Verletzungen, Wehwehchen und Krankheiten auf dieses Abenteuer einstellen können.

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Ich hoffe nur, daß sie mich mit dem ganzen Pulver durch den Zoll lassen.

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Am Mittwoch starten wir unsere Reise nach Island – der große Tag ist dann am Samstag. Ich halte euch natürlich am laufenden, soweit wir in der Einöde Internet haben.

Nordalpenweg 13 – von Admont nach Spital am Pyhrn oder Genuss hat einen Namen

Nach einer entspannten Nacht in unserer airbnb Unterkunft gings heute schon um 6.30 los – irgendwas mit der frühe Vogel oder so. Auf jeden Fall sind wir anscheinend schon bis Tirol (Hall) gewandert, also quasi fast fertig mit dem Nordalpenweg.

Diese Etappe war sicher eine der schönsten bis jetzt. Das Panorama der Hammer und das Wetter perfekt 🌞🌞🌞.

Runter Richtung Spital ging es dann durch die Klamm (wir waren die einzigen die in die falsche Richtung gegangen sind, oder doch die anderen?).

Zum Abschluss noch einen Kaffee im Stiftsinnenhof und dann noch die letzte Strecke über die Allee zum Bahnhof

Zur Sicherheit haben wir noch die Schuhe ausgelüftet, bevor wir in den Zug gestiegen sind 🤣

Der im übrigen auch wieder pünktlich war 🚂

Nordalpenweg 12 oder heuer wird unser Jahr – wettertechnisch gesehen

Man glaubt es kaum, schon der 2. Tag bei schönem Wetter. Überhaupt sind wir heuer erst einmal nass geworden und das im Waldviertel, also zählt nicht.

Die Nacht im Lager war super. Im übrigen ist es sehr lustig, wie die Leute da mit Schlafmaske und ähnlichem daliegen, wie auf der Beauty Farm – aber die meisten sind ja auch Halbpensionswanderer.

Der Weg zum Riffel war super schön, felsig, mit einigen Schneefeldern und super Ausblick. Leider hat mich eine steile, enge Ritsche, mit Schnee und Geröll kalt erwischt. Da hab ich dann verweigert, die Aussicht auf einen Abflug war nicht so prickelnd. War schon hart, weil der Gipfel war nur mehr hundert Meter entfernt. So sind wir denselben Weg wieder zurück und auf eine Suppe bei der Klinkehütte eingekehrt.

Chillig gings dann nach Admont, wo ein Zimmer mit Dusche (war schon notwendig) gewartet hat.

Nordalpenweg 11

Den ersten Teil dieser Etappe von der Hesshütte nach Johnsbach haben wir ja bereits letzten Juni erledigt, heute war der 2. Teil von Johnsbach auf die Mödlingerhütte dran. Die Anreise haben wir mit öffis erledigt und hat super gepasst.

Der Weg von der Bushaltestelle bis nach Johnsbach entlang des Sagenweges war super zum eingehen. Kurz hatten wir einen Schock, nachdem der Wegweiser auf einmal 2 Stunden nach Johnsbach angezeigt hat – wir haben aber dann eh nur 1 Stunde gebraucht. 😂

Auf die Mödlingerhütte ist es dann auch ratz fatz gegangen und im letzten Sonnenschein haben wir die Hütte erreicht – im übrigen eine Hammer Hütte. Super nette Hüttenwirte, sensationelles Essen und sehr, sehr gemütlich. Wissen andere auch, weil voll. Gut, dass wir reserviert haben.

NORDALPENWEG 14 – von Spital am Pyhrn nach Hinterstoder – ES WÄR SO SCHÖN DA, WENN ES SCHÖN WÄR 🌧️🌧️🌧️

Na gut, wir können doch nicht gutes Wetter. Wetterbericht sagte erst für Nachmittag Regen an. Wir glauben, dass die in Oberösterreich keine Ahnung haben was Vormittag und was Nachmittag ist, weil es hat ab 9.00 geregnet. Bei uns in Niederösterreich ist das definitiv Vormittag. Aber wurscht, wir gehen ja trotzdem, weil Regen erprobt.

Von der Wurzeralm Talstation gings noch trocken bis zur Bergstation. Da haben wir schon gesehen, dass wir was falsch machen. Gottfried hat ein winziges Rucksäckelchen mit und wir schleppen uns ab – inklusive Zelt, denn wir planen heute im Zelt zu schlafen.

Auf der Wurzeralm hat dann das Norwegenfeeling begonnen. Rauf zum Roten Wand Sattl (kurz hat man sie gesehen) hats ziemlich geregnet und die Sicht ist auch nicht besser geworden. Weiter rauf zum Toten Mann wars dann – sagen wir mal – suboptimal. Kletterei in nassem rutschigen Fels ist nur bedingt lustig, aber wir haben zum Glück nicht gesehen, wie weit wir runter gefallen wären. 🌫️

Vom Toten Mann gings dann runter zur Zellerhütte – mit kalten, kalten Fingern 🥶. Natürlich im Regen. In der Zellerhütte haben wir uns dann aufgewärmt und uns das volle kulinarische Programm gegeben:Kaspressknödelsuppe und ein warmes ☕.

Eigentlich hätten wir uns jetzt gerne vor den Kachelofen gelegt, aber das schöne Wetter – haha- hat uns rausgetrieben. Im Regen – ja es tropft schon wieder von der Jacke-verliert die Idee des Zeltens immer mehr seinen Reiz und wir buchen per Telefon ein Zimmer. Außerdem beschließen wir in Vorderstoder den Bus nach Hinterstoder zu nehmen – Klimaticket juhuuu.

Das Zimmer ist super – danke an Mama und Papa, die es mit dem Hilfegeld mitfinanzieren. Aussicht vom Zimmer, Dusche, Sauna und Bar 🍷 alles perfekt. Abendessen haben wir uns nicht genommen, wir sind ja keine Halbpensionswanderer 🤣, aber Frühstück ist dabei. Also für uns wird es ein Lunchpaket, weil um halb 6 in der Früh hat die Küche noch nicht offen. Jetzt wird auch das Wetter wieder besser – Hoffnung für morgen.

Da wir ja immer positive

NORDALPENWEG 10 – Radmer an der Stube zur Hesshütte – WIR KÖNNEN DOCH 🌞

Juhuu, wir starten bei schönem Wetter, den Lugauer immer im Blick – bis zum Schoderkreuz. Das ist ziemlich steil und schottrig – und wir müssen es zugeben:wir sind Hitze nicht mehr gewohnt 🥵. Aber die Aussicht ist der Wahnsinn. Das sind wir auch nicht gewohnt. 🤣

Von der Scheucheggalm geht’s durch den Hartelsgraben zur Sulzkaralm. Dort wurden wir gleich mit Gitarrenklängen begrüßt – wir glauben, es war Reinhard Fendrich, also das Lied, nicht der Hüttenwirt. Der hat uns gleich mit gekühltem Saft versorgt und wollte auch nur eine freiwillige Spende dafür.

Von der Sulzkaralm ging es steil zum Sulzkarhund. Da gibt es einen Felsen, der soll ausschauen, wie ein Hund – für uns wars mehr ein Bär, aber wurscht. Aussicht der Hammer, Murmeltiere haben wir auch gesehen.

Vom Sulzkarhund (oder – bär) wars nicht weit runter bis zur Hesshütte und zu unserer täglichen Kaspressknödelsuppe. Schöne Hütte mit Pool. Wir haben aber das Baden ausgelassen – wir schlafen ja im Matratzenlager, da muss man schön stinken. Das Highlight war das gemeinsame Achterl (jede natürlich eines) des sensationellen Weißweins. Mittlerweile gibt’s auf den Hütten Weinkarten wie beim Heurigen in der Wachau.

Im übrigen waren glauben wir alle anderen Gäste „Halbpensionswanderer“ – oja das gibt’s, fragt nach bei Harald.

Nordalpenweg 8 vom Schiestlhaus über den Hochschwab zum Leopoldsteinersee

Wecker auf 4.45 gestellt um den Sonnenaufgang am Gipfel zu erleben. Wurde dann aber 5.15,weil zuviel Nebel und keine Sicht. Dann war es aber genial.

Dann ging es abwärts und zum ersten Mal seit langem mit Sonnenschein (wir haben sogar Schatten geworfen)

Auf dem Weg (und zwar genau) haben wir eine Herde Steinböcke getroffen.

Auf der Häuselalm haben wir uns ein Frühstück gegönnt. Wir sind ja in der Früh ohne los , da es auf der Hütte erst ab halb 8 Frühstück gibt – viel zu spät für uns.

Der weitere Weg abwärts war teilweise unglaublich steil. Mit Blasen auf den Zehen also eher suboptimal. Aber die Landschaft war der Hammer.

Am Leopoldsteinersee hat uns dann Gottfried abgeholt 😍😘🤗. Vielen Dank dafür – öffentlich hätten wir 5 Stunden für die Heimreise gebraucht.

Nachsatz zur Tour : auf den Etappen von Krampen bis zum Leopoldsteinersee gibt es kein oder nur sehr selten Netz – Handy Detox quasi. War sehr ungewohnt keinen Kontakt zu haben, aber unsere Kids haben zuhause auch ohne uns alles geschaukelt. DANKE 😘🤗😍

PPS.: Susi ist 3 Tage mit einer Wahnsinnsblase auf der kleinen Zehe gewandert – Hut ab für dein Durchhaltevermögen 😘

PPPS: hab ich nur Sonjas Betreuung zu verdanken. Die bringt mich überall hin. ❤️

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