in der Nacht hats gestürmt und geregnet Ende nie, aber das Zelt ist super. in der Früh hat dann die Sonne gescheint – so stell ich mir das vor.
nach einem Frühstück mit Croissant und Cappuccino (die Bilder von Leah haben so Sehnsucht nach Italien geweckt) hab ich mich dann auf die heutige Wanderung begeben. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, was für ein super Gefühl das ist, keine 17kg auf den Schultern zu haben.
heute war auch zum ersten Mal Tag der kurzen Hose – so warm war es – und am Strand bin ich barfuß gegangen.
ins Meer hab ich mich nicht getraut.
1. zu kalt (alle haben Neopren Anzüge von Kopf bis Fuß an.
2. nachdem ich das Ding da am Strand gefunden habe – das schaut ein bisschen wie ein Flugsaurier aus 🙀 – wollt ich nicht herausfinden, was da sonst noch so schwimmt
Aber am Strand war es sowieso besser, weil super schön
Morgen gibts wieder eine Überstellungsetappe – ich fahr mit dem Bus und dem Zug nach Killarney und da heißt es good-bye Dingleway und hello Kerryway.
Nachdem der Tag heute italienisch begonnen, lasse ich ihn auch italienisch ausklingen – mit Pizza
Über Tag 11 gibts nicht viel zu berichten – hab einen Lazy Day am Campingplatz in Tralee verbracht, viel gelesen und meinen Kaffeekonsum wieder auf normales Maß gebracht – ich meine, ich hab da ja oft Tage dabei, da trink ich gar keinen Kaffee hier – Entzugserscheinungen Ende nie, weil zuhause sind es ja oft 8 Espressi pro Tag – in Emojis sind das so viel:☕☕☕☕☕☕☕☕.
hab mir dann meine Berichte durchgelesen und hoffe, dass ihr mir meine Tippfehler verzeiht – ist nicht immer easy, cheese, chinese am Handy. hab aber beschlossen, sie zu lassen, also wer einen Fehler findet, darf ihn behalten
Tag 12 war dann genial – eine wunderschöne Strandwanderung bei genialem Wetter und – man glaubt es ja nicht – Sonnenschein. bin auf der nördlichen Seite der Halbinsel und da ist das Wetter anscheinend immer besser.
Hier könnt ich mir vorstellen zu leben – hätte auch schon das passende Häuschen gefunden:
ich fürchte allerdings, dass ich mir das nicht leisten kann und deshalb hab ich wieder meine übliche Unterkunft bezogen.
den Campingplatz habe ich mir nach dem Schild ausgesucht, dass beim Eingang hängt, weil das passt perfekt zu mir
ich hab auch gleich eine zweite Nacht gebucht und mach morgen dann den nachsten Teil des Dingle Ways von hier aus und lass den Endgegner im Zelt. 😜
heute war ein richtig typischer irischer Sommertag, also hat mein Tag mit ein Wanderung am Strand begonnen.
die ist so groß wie meine Hand, ich hoffe, ich bring sie heil heim.
Das Wetter war eine Katastrophe (aber wie die Irinnen u d Iren sagen „it is what it is“) , aber der Weg wunderschön. zuerst durch Farmland und dann oben den Klippen entlang. unten konnte man das Rauschen des Meeres hören, sehen halt nix.
so bin ich halt waschelnass in Dunquin angekommen. sogar in den Schuhen hat es bei jedem Schritt gequatscht. aber ich hab ein perfektes Café gefunden, wo ich mir eine heiße Suppe, Tee und einen Ziegenkäse gegönnt habe.
Die Gegend dort war richtig der Hammer, auch ohne Sonne (wenigsten konnte man bis zum Meer sehen) . das haben auch die Star Wars Macher mitbekommen.
bin jetzt mit dem Bus wieder zum Campingplatz in Tralee gefahren, weil der billig und super ausgestattet ist und bleib da auch noch morgen. . hab da auch zwei nette Mädels getroffen, eine ist aus Genf und auch alleine zu Fuß unterwegs und die andere ist eine Radlerin aus Belgien.
Morgen werde ich dann das Wetter checken und schauen in welche Richtung ich mich bewegen werde.
hab heute den Tag frei genommen und mir am Vormittag Dingle angesehen. hab eine nette kleine Bäckerei entdeckt mit super Sachen und hab meine Energiespeicher wieder ein bisschen aufgefüllt 😋
am Nachmittag war ich dann auf der Dingle Sea Safari – coole Sache – Delfine, Puffins und Robben haben wir gesehen. das Video dazu gibts auf Instagram.
Zum Abschluss des Tages hab ich mir noch fish and chips gegönnt – wegen der Energiespeicher 🤣. Leider ist Dingle ein totaler Touri Hotspot und da gibts im Pub keinen Platz, daher hab ich mir das Essen einfach vom Foodtruck geholt und mir den Cider fürs Zimmer mitgenommen.
Morgen gehts dann wieder weiter. Leider ist die Wettervorhersage die nachsten Tage ziemlich mies, daher werde ich morgen kurzfristig entscheiden, ob ich weitergehe. dann gibt es nämlich für 5 Tage keine Möglichkeit öffentlich weiterzufahren und auch keine Unterkünfte und Campingplätze. wenn es also wirklich so schlecht bleibt, fahr ich dann morgen mit dem Bus nach Tralee zurück und mach vom Campingplatz dort einfach Tagestouren. da hab ich eine Küche und vor allem einen Aufenthaltsraum, wenn es schlecht ist.
Danke an Harald für die Unterstützung am Vorabend, das hab ich gebraucht. Bin schon ein bisschen fertig vom alleine sein und wenn dann das Wetter auch noch so furchtbar ist… dickes Bussi auch an meine Kids, die mir immer Umarmungen und Fotos schicken und mit mir telefonieren, das baut mich immer voll auf. Es
auf jeden Fall hab ich super geschlafen und gar nicht gefroren, na gut, hab auch so ziemlich alles angehabt was ich mithabe 🤣. hab dann in der Früh einfach den nassen Fetzen (das Zelt nicht mich) in ein zusammengepackt und bin zur Tankstelle auf ein Frühstück gegangen (@harald: die Tankstellenverpflegung in Irland funktioniert einwandfrei – es gibt sogar circleKs)
die Etappe war wieder super schön, ich hab sie nur ein bisschen vorher abgebrochen, weil es wieder voll geschüttet hat und bin mit dem Bus weitergefahren 🚌
Hier gibts fette Zebras mit fetten Streifen cooler Strand, es waren aber nicht viele im Wasser 🥶da hab ich auf den Bus gewartet, war aber nix drinnen 😭
bin mit dem Bus nach Dingle (ja das heißt so) gefahren und hab da für 2 Nächte ein Quartier. ich muss einmal waschen und auch ich brauche dringend eine warme Dusche – bin nicht mehr ganz gesellschaftsfähig (die armen Leute heute im Bus)
in der Nacht ist mir immer saukalt (da fehlt definitiv wer zum wärmen). Wandertemperatur ist aber super 🤣
das sind die Tagestemperaturen – ein Drittel von daheim 😭
Rucksack ist gepackt und jetzt mach ich mich auf die erste Etappe des Dingle ways.
da gibts anscheinend auch einen super Radweg um die Halbinsel wie bei den Temperaturen 🥶 Palmen wachsen können, ist mir ein Rätsel beim Busfahren hab ich mich gewundert, warum fast alle Bars und Pubs Murphy’s heißen. bin halt keine Biertrinkerin 🙀 heute wieder Griesnockerlsuppe – yummywenn man genau hinschaut , kann man den Strand erkennen. sind aber keine Badetemperaturen 🥶
Erster Teil der Wanderung war ein Traum. dann bin ich natürlich wieder komplett eingewaschelt worden. Hab mich eine Stunde in einer Tankstelle aufgewärmt und lieg jetzt im Zelt. draußen stürmt und regnet es. bin schon ziemlich entmutigt. alles ist nass und wird auch nicht mehr trocken (sch…).
heute ist der perfekte Tag für einen Bus Transfer – Regen, Regen, Regen
der Start in den Tag war super, weil im Quartier ist mir das Wetter wurscht. da gibts auch eine geniale Gemeinschaftsküche und da hab ich mir mein Frühstück gemacht – yummy
jetzt sitz ich im Cafe bei einem Cappuccino und warte auf den Bus. bin schon gespannt, wie das funktioniert, weil die locals haben von diesem Bus noch nie was gehört, aber die Ireland transport App kennt ihn, also bin ich guter Dinge.
ich bin guter Dinge, sage ich definitiv nicht mehr. wer immer sich über unseren öffentlichen Verkehr aufregt, sollte sich Irland geben.
also, was auch immer die app da gekannt hat, es hat diesen Bus so nicht gegeben. das heißt ich musste mir auf halben Weg einen anderen Bus für die Weiterfahrt organisieren. beim ersten Umstieg hab ich gleich den Anschluss verpasst und musste den Bus eines anderen Betreibers nehmen und mir wieder ein Ticket kaufen. der Busfahrer war aber total super und hat mir gleich einmal die weitere Fahrt herausgesucht. also warte ich beim nächsten Umstieg auf meinen Bus, nur der kam nie. irgendwann hab ich eine mail bekommen, dass ich zwar ein Ticket habe, aber der Bus fährt heute nicht. also wieder neu organisiert.
Aber ich habe es nach 10 Stunden auf den geplanten Campingplatz geschafft. juhuu
es ist auch wettertechnisch gesehen viel besser und ich freu mich auf morgen 🥾
ok, hab grade Sonjas Beitrag gelesen und gemerkt, dass heute scheinbar nicht unser Tag war. bei mir wars wettertechnisch auch suboptimal und die Etappe war ziemlich viel Straßenhatscher, deshalb ist es heute kürzer geworden. ist aber eh gut, weil mein Rücken ist schon ein bisschen beleidigt (liebe Grüße an Lucia meine Physiotherapeutin).
in Irland darf anscheinend überall geschossen werden, wo es nicht verboten ist 🙀Coolboy ist sicher ein cooler Wohnort für Männer – da können die dann sagen, ich wohne, wie ich bin 🤣
Der Straßenhatscher hatte aber auch den Vorteil, dass mich an einer Tankstelle zwei Jungs mitgenommen haben – danke Owen und Thomas – die arbeiten im Magnawerk in der Nähe und haben mir ganz begeistert von Graz erzählt, weil da haben sie auch schon gearbeitet (ich glaub halt, dass sie sowas erzählt haben, der Dialekt war der Hammer und dann haben sie noch dauernd gegessen)
die beiden haben auch gemeint, dass es viel schöner wäre gleich zur Westküste zu fahren und dort zu wandern, weil vom Coast to Coast walk der Wicklow way der schönste ist und der ist jetzt fertig. Überlege also, ob ich den morgigen regnerischen Tag nutzen sollte, um mit dem Bus nach Tralee zu fahren. dann könnte ich die Westküste hinunter wandern. hab ja heute Zeit zum Überlegen.
Nachdem ich ja, wie gesagt heute etwas Zeit habe, gibts einen kurzen Überblick über die Dinge, die ich bis jetzt gelernt habe:
1. den Rucksack auf die Schultern hieven bringt blaue Flecken
Daher versuche ich ihn jetzt immer erhöht abzustellen und mit beiden Armen zu nehmen – ist auch deutlich besser für mein Kreuz
2. der Leprechaun , den ich mithabe, ist ein Mistkerl. Ich bin mir sicher, der macht sich absichtlich schwer und will mir auch nicht und nicht das Gold zeigen.
3. Die Irinnen und Iren sind super freundliche Leute. dauernd sagen sie „no bother“ und helfen immer. der Dialekt ist allerdings hart zu verstehen und wenn sie Gaelic sprechen, ist das wie der isländische Schlaganfallsprech 🤣.
4. der Wicklow Way ist vor allem von Dublin bis Tinahely sensationell und sehr empfehlenswert. er ist auch überhaupt nicht überlaufen.
5. Whiskey hatte ich noch keinen, aber der Cider ist super und die Pubs auch. 🥃
6. so ganz alleine zu gehen ist schon eine große Herausforderung für mich – aber nix gegen den Endgegner Rucksack 🎒
ok, ich hab mir das ausgesucht, aber heute hab ich mich schon gefragt, ob mit mir alles stimmt. Aber von Beginn an :
fmzuerst gabs ein geniales irisches, vegetarisches Frühstück:scrambled eggs, beans, tomatoes, mushrooms and homemade bread
war super, mach ich aber nicht mehr, weil es ging gleich bergauf und ich war mir nicht sicher, ob ich es behalten kann. also wieder was gelernt 🤣
wettertechnisch wars noch halbwegs ok und meine Vermieterin hat gemeint, es wird besser
hab aber sicherheitshalber den Rucksack gleich geturtelt. 🐢
ich weiß ja nicht, was man in Irland unter besserem Wetter versteht. es hat geschifft wie Sau, der Sturm ist gegangen und gesehen hat man auch wenig (aber was ich gesehen habe, hatte was vom Waldviertel)
zum Glück gibt’s hin und wieder was zum Unterstellen.
Hab dann den Plan vom Wildzelteln verworfen und mir ein kuscheliges Zimmer gesucht (gut, dass es booking gibt). Tinahely ist das erste größere Dorf, das ich seit Dublin gesehen habe. das beste ist, da gibt’s ein Pub
ich hoffe, morgen wird es wieder besser, weil 20 km durch den Regen und Sturm zu stapfen macht nicht viel Spaß. 😭
So stell ich mir das vor: super geschlafen und dann ein geniales Frühstück. mein Zimmergenosse Adam aus Colorado hat sich ein typical English Breakfast gegönnt.
Das war mir zuviel des Guten, ich habs ein bisschen gesünder probiert:
Wetter war heute genial am Anfang, gar nicht irisch 🌞. Hat sogar für ein Schattenfoto gereicht.
Strecke war auch heute super, nur leider dazwischen eine Forststraße. Wäre ja an und für sich nicht so schlimm, aber da latscht man (oder halt ich) so dahin und übersieht dann die wichtigen Abzweigungen 🙀. Also extra Weg und Höhenmeter – hat eh 2 Tage gut funktioniert.
das war die verdammte Abzweigung
generell hab ich heute den Eindruck gehabt, dass schlechter ausgeschildert ist. vielleicht sollte ich doch mit komoot navigieren. geplant hätte ich da alle Strecken, aber mein Problem ist, dass ich mit sowas auch nicht weiß, wo ich hingehöre. fragt Nicki und Nils.
Für meine Mittagspause hab ich auch wieder ein geniales Platzerl gefunden. heute gabs Griesnockerlsuppe.
Zehen auslüften in der Pause
dann gings weiter nach Glendalough. auch ein bisschen Kultur muss sein. auf dem wicklow way sind überraschend wenige unterwegs, in meine Richtung hab ich noch niemanden getroffen, aber Glendalough ist Touristen Hotspot.
mein 1. Kaffee auf dem wicklow way – yummy
hab mir heute auch wieder ein B&B gegönnt, weil Wildzelteln in Glendalough verboten ist.
und wie immer zum Schluss der heutige Track.
Mein Endgegner 🎒und ich kämpfen noch immer, bin mir nicht sicher, wer gewinnt. Irgendwann komm ich nicht mehr auf mit dem Trumm. Dann muss mich irgendwer retten bitte, bitte, bitte.