Nordalpenweg – Norway at its best 🇳🇴

Diesmal war unsere Anreise sehr komfortabel im Papa -Taxi (vielen Dank dafür)

Beim Start in Krampen waren wir noch voller Optimismus, dass der Regen erstens um 14:00 zu End ist und zweitens nicht so schlimm wird.

Kurze Zeit später fühlten wir uns nach Norwegen zurückversetzt- Wasser von oben, Wasser von unten, der Bach war der Weg oder war der Weg ein Bach? Der Regen hörte dann ziemlich bald auf, aber ohne Machete durchs Gestrüpp auf kaum begangenen Pfaden wird man auch ganz schön nass 😅

Finde den Weg 🤔

Auf der Kleinveitschalm war alles zu und der Wind wurde langsam stärker, also gabs nur eine kurze Rast und weiter zur hohen Veitsch

Der Wetterbericht hat ja für Nachmittag besseres Wetter vorhergesagt, eir möchten nicht wissen, was schlechtes Wetter ist. Orkanartige Windböen, Nebel und kaum Sicht, Regen der wie Hagel ins Gesicht sticht – schön wars. Zu allem Glück hatte auch noch das Graf Meranhaus geschlossen

Also weiter Richtung Etappenziel mit allen Kleidungsstücken angezogen, die wir eingepackt hatten – und das sind viele, weil wir schlechtes Wetter schon gewohnt sind 😂.

Haben auf dem Weg eine ungarische Familie in kurzen Hosen und ziemlich durchgefroren getroffen 🥶.

Weiter unten ist es dann gleich wärmer geworden und wir waren auch auf der Wind abgewandten Seite unterwegs und sind dann gut auf der Turnauer Alm angekommen.

Eine Kaspressknödelsuppe und einen Erdäpfelschmarrn später schmeckte das Achterl besonders gut

Nordalpenweg Etappe 5: Schneealpenhaus nach Tirol

Heute haben wir wieder optimale Voraussetzungen für unsere lange Etappe nach Tirol (siehe Foto unten). Es schneit, der Wind geht und es ist neblig. Juhuuuu, genau unser Wetter. Heute Abend sagt der Wetterbericht schöneres Wetter an, also hören wir auf. 😜
Na gut, dass mit dem juhuuuu nehmen wir zurück. Auch mit super Ausrüstung macht so ein Wetter keinen Spaß. Zuerst viel Schnee und schlechte bis keine Sicht- ohne die Spuren hätten wir nach dem Gipfel keine Chance gehabt den Weg zu finden. Dann hat es nicht geregnet, sondern gekübelt 🌧️. Deshalb haben wir uns dazu entschieden, dass wir so schnell wie möglich absteigen, und statt 5 Stunden nur 3 Stunden im Regen zu verbringen. Waren aber trotzdem bis auf die Haut waschelnass.

Haben dann auf der Heimfahrt auch noch Harald gleich mitgenommen. Der war nämlich auch nicht in der Therme, sondern Radfahren. Also auch kein Weichei. Hut ab.

Nordalpenweg Etappe 4 – vom Ottohaus zum Schneealpenhaus

Ja, jetzt wissen wir, warum wir alleine sind. Die anderen liegen sicher in der Therme. Weicheier!
Dabei hats um 5 in der Früh so ausgesehen.
Jetzt frühstücken wir erst einmal ausgiebig und hoffen, dass das Wetter besser wird.

Wetter ist nicht besser geworden, aber wurscht. Wir gehen los. Auf der Seehütte verwerfen wir unseren Plan von der Heukuppe, aufgrund des Wetters und des Sturms. Gehen jetzt über das Waxriegelhaus und von dort zum Nasskamm. Vielen Dank an Hüttenwirt Franz in derSeehütte.

Der Weg auf das Schneealpenhaus war steil und viele, viele, viele Klopausen waren notwendig.Danke an Sonja für die Geduld und die Taschentücher 😘. Strava und runtastic zeigen uns ca. 50 km heute an. Irgendwo muss ein cooler flying fox gewesen sein, den wir nicht mitbekommen haben 😂. Schneealpenhaus ist super warm und das Essen ist super gut. Auf der morgigen Etappe gehen wir durch Durchfall. Sehr passend für mich. Sonja hat schon gefragt, ob sie ein Foto von mir machen darf
Am Schneealpenhaus gab es dann noch eine sensationelle Kaspressknödelsuppe zum Abendessen
Und so schaut das Wetter jetzt am Abend aus 😩, morgen Früh soll es wieder regnen/schneien 😭

Nordalpenweg – juhuuuu es geht weiter

Die Hütte haben wir schon vor Monaten gebucht – wir haben unsere ganze Hoffnung in Basti fantasti 🤣 und seine Öffnungsschritte gesetzt. Leider vertragen sich eine Magen Darm Grippe und ein alpiner Steig nur bedingt. Das war heute ein mühsamer Aufstieg, aber dank Sonjas Unterstützung und vieler, vieler, vieler Pausen haben wir es geschafft. Jetzt sitzen wir ganz alleine vor dem wärmenden Ofen, weil im Zimmer frieren wir uns den A… ab. Morgen geht’s hoffentlich besser. Freuen uns schon, obwohl der Wetterbericht suboptimal ist. Aber „no matter the weather“

Das graue Tier mit dem Rüssel und die Gazelle

Da merkt man das Training. Während ich mich nach den gestrigen 30km elefantös auf allen Vieren aus dem Bett wälze, springt Sonja wie eine Gazelle vom Stockbett herunter. Auf auf, auf den Schneeberg,der schon so cool nahe ist Über den Fadensteig geht’s zum Gipfel. Super Aussicht, super Kletterei in weißen Felsen. Da macht man die 800 Höhenmeter ratz fatz.

Halb 11 standen wir schon am Gipfel, inklusive Pause auf der Fischerhütte. Man sieht es auf dem Bild nicht, aber der Gipfel ist voll verhunzt durch Satellitenschüsseln und Sender 😭

Der Abstieg ins Höllental war steil und heiß. Kein Genuss für Oberschenkel und Zehen, aber dafür fürs Auge.

Im Weichtalhaus gab es dann endlich die ersehnte Kaspressknödelsuppe – juhuuuu (eigentlich gehen wir nur deswegen wandern)

Und danke nochmals an Harald fürs Auto umstellen. Gut nur, dass ich beim heimfahren nicht auf Susi gehört habe, dann wären wir jetzt in Italien 😂

Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt

Nach zweijähriger intensiver Vorbereitung und akribischer Planung konnten wir heute endlich unsere Tour von Ost nach West über den Nordalpenweg starten…. Und haben gleich die ersten beiden Etappen gestrichen (soviel zur sorgfältigen Planung 😂). Da der Wetterdienst für Sonntag wieder einmal Regenwetter angesagt hat, wir aber unbedingt auf den Schneeberg gehen wollen, haben wir unsere Tour nicht in Baden sondern am Waxeneckhaus gestartet (Danke an Harald für den Transport. Er hat sich schweren Herzens überreden lassen, Sonjas Auto zum Weichtalhaus zu überstellen und mit dem Rad nach Mariazell zu fahren – Danke, wir wissen, wie ungern du das machst) 😘

Beim Start

Unser Start war klar, nur unser Ziel nicht, da wir viele Anfragen an diverse Hütten geschickt hatten, aber keine Antworten oder Absagen bekamen 😭. Deshalb haben wir auch das Zelt eingepackt. Während des Weges konnten wir aber dann noch im Berggasthof Maumauwiese eine Unterkunft reservieren.

Der Weg war sensationell und sehr beeindruckend. Steil abfallende Wände, Wurzelwege und Wiesenwege (diesen Weg gehen nicht viele, wir hätten eine Machete gut gebrauchen können)

Unsere erste längere Pause haben wir auf der Gauermannhütte gemacht. Coole, entzückende Hütte mit einem lustigen Wirt. Schade, dass wir zu bald für Knödel und Schweinsbraten waren. 😭 Dafür haben wir gleich einen Schnaps bekommen – Hollaröduliö

Weiter gings zum Öhlerschutzhaus. Dort haben wir unser Quartier für den nächsten Tag abgesagt (brauchen wir ja nicht, sind dann ja schon weiter) und uns eine Kaspressknödelsuppe gegönnt.

Für die Food Blogger unter euch

Immer den Schneeberg im Blick (das schaut nach vielen Höhenmetern aus 😭) geht’s weiter. Sonja rettet mich vor einer großen schwarzen Höhlenotter, vertreibt sie und führt mich an der Hand vorbei (sonst würde ich noch immer dort starr stehen 😭)

Beim Gasthof auf der Maumauwiese haben wir dann endlich den schon den ganzen Tag ersehnten Kaffee bekommen und eine warme Dusche. Die Fusserl schmerzen ganz leicht, aber wir haben heute mehr Kilometer gemacht, damit wir morgen mehr Zeit für den Aufstieg auf den Schneeberg haben.

Fazit – Nudeln, what else!

Zum Abschluss ein kleiner Rückblick auf unsere gemeinsame Reise :

1. Wir haben ca. 70km und 3350 Höhenmeter bei der Trekking Tour zurückgelegt.

2. Dabei war der schwerste Rucksack über 20 kg schwer.

3. Wir haben ca. 70 Packungen Nudeln und 20 Packerlsuppen mitgehabt (und verspeist). Das war zwar etwas eintönige Kost, ist aber empfehlenswert, weil es viel günstiger als die angebotene Expeditionsnahrung ist. Ein Hoch auf die Fertigprodukte Industrie 👍

4. Pauli musste seine Exit Strategie nicht anwenden. Er hat gemeint, wenn das Wandern zu anstrengend ist, lebt er unter der nächsten Brücke als Troll in Island und erschreckt Leute.

5 die Schafe in Island sind genauso breit wie hoch – also quasi „quadratisch praktisch gut“

6. Unsere Gespräche waren selten über der Gürtellinie. Gut , dass es keine Aufnahmen davon gibt. 😂

7. Isländer brauchen kein Zelt und schon gar keine Hütte zum übernachten. Die schlafen einfach gut vor der Hütte. Brrrrrrrr

8. Das Highlight von Nils war der gratis Refill. Heiße Schokolade bis zum Platzen.

9. Nicki hat der Urlaub super gefallen, das einzige, was ihm gefehlt hat, war die mitternächtliche Eierspeis Party.

10. gut wäre es auch eine Schlafmaske mitzunehmen, es wird einfach nicht finster

11. David hat keine Kondition

12. wir sind alle Coronafrei, und wenn wir keinen Test mehr machen müssen, sind wir auch nicht traurig. Aber dank Corona durften wir Island so Touristenfrei erleben, wie es wahrscheinlich nie wieder sein wird.

13. Isländisch kann man einfach nicht verstehen, sprechen vielleicht wenn man einen Schlaganfall hat.

14. lieber Blasen in neuen Schuhen riskieren, als dass sich alte Schuhe während der Wanderung auflösen

15. Danke an Edith und Gerhard für die Trinkflaschen. Die waren super. 👍

16. so sieht die Nachbereitung eines Trekking Urlaubs für die Erwachsenen aus :

Und so für die Kids :

Abschluss zum Abschluss: es kann was bei über 30 Grad im Schatten Skiunterwäsche, Fleecepullis und Angora T-shirts aufzuhängen. 😂

Es war zauberschön!

Humpy the stinky milky-way or the last day in Iceland

Whale watching am letzten Tag ist cool. Drei Stunden mit allem an Gewand, was wir mithatten, auf See – zum Glück gab es auch schmucke Overalls, die einen schlanken Fuß machen. Die Wale waren cool, wir haben Zwergwale (Minke Wales – hört sich irgendwie wie Milki way- übrigens mit 7 bis 11m nicht wirklich zwergig ) und Schweinswale gesehen. Unser Guide hat uns erklärt, dass die Zwergwale furchtbar stinken können und sie daher „stinky minkes“ genannt werden. Einer der Wale hat uns lange begleitet, er heißt Humpy. Hier kommen noch ein paar Eindrücke :

OK, das haben wir so nicht gesehen 😂
Ja, es war ziemlich kalt
Echte Wikinger zeigen Emotionen und ihnen ist nie kalt.
das ist Humpy
ein Puffin (Papageientaucher) – sowas wie der Nationalvogel

Im Anschluss gingen wir futtern in die Food Hall. Keiner wollte dort die vietnamesischen Nudeln essen – warum wohl? Es gab fish and chips und andere Köstlichkeiten (eine traumhafte vegane Suppe, von der wir nicht wissen, was drinnen war) . Mhhhhhhh – uns ist jetzt noch schlecht, soviel haben wir gefuttert.

Jetzt geht’s zum Flughafen, zum Glück, weil es regnet und regnet.

Der Wikinger von heute trägt Maske
Cooles Keramikbild

Dafür hatten wir Traumwetter beim Heim fliegen.

Vorletzter Island Tag 😭

Morgen geht’s schon wieder heim. Daher haben wir heute noch einen intensiven Sightseeing Tag verbracht. Zuerst haben wir uns Reykjavík angeschaut – gut, da waren wir schnell fertig. Viel gibt’s da nicht zu sehen, aber das ist dafür entzückend.

Wir mussten zwei getrennte Aufnahmen machen, weil man uns so weit hinten sonst nicht gesehen hätte 😜

Im Anschluss ging es nach P(th) gesprochen) ingvellir. Geschichte und Geographie Unterricht vereint. Dort wurde das erste isländische Parliament gegründet und abgehalten 930 AD) . Außerdem stoßen dort die eurasische und die amerikanische Platte zusammen (bzw. bewegen sich momentan ca 2,5 cm im Jahr auseinander). Sehr spannend – wir sind quasi in Amerika und Europa gewesen. Kids (naja, fast alle) waren auch total begeistert.

Und es gibt DOCH Wälder in Island
Ein Wikinger auf dem Holzweg 😄
Und ein Foss darf natürlich auch nicht fehlen, irgendwas mit Ö

Danach besuchten wir noch den Kerid Krater (einstimmiger Beschluss) . Sehr cool.

Arielle oder Robben?
Dieser Hinweis ist auch im Sommer anscheinend wichtig. Ob das an den Temperaturen liegt? 😂

Zum Abschluss gab’s Nudelparty. Juhuuuu.

Am Abend zeigte sich Island wieder von der besten Seite

Unser Reisemobil in den letzten zwei Tagen

Als unnützes Wissen über Feen, Zwerge und Trolle gibt es heute den Tagesablauf eines Trolls

Ohne Kaffee geht in der Früh gar nix. Es reicht aber ein kleiner Espresso 😂
Nach einem kurzen Blick aus dem Fenster entscheidet der Troll, was er heute machen will.
Weiterschlafen?
Die Feen im Nachbarhaus besuchen?
Kurzer Smalltalk?
Unser Troll entscheidet sich für eine Hüttenwanderung
Und danach, ab unter die Dusche

Für Chuck Norris Freunde

Nachdem der Island Urlaub nix für Weicheier ist, ist dieses Land die beliebteste Urlaubsdestination von Chuck Norris. Wir haben euch seine Lieblingsplätze herausgesucht.

Hier badet Chuck Norris :

Sein Weg zur Dusche :

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